Kovač kritisiert Montagsspiele in der Bundesliga

Pressekonferenz zum nächsten Spiel an einem Sonntag, damit tat sich Niko Kovač noch etwas schwer. Vor der Partie gegen RB Leipzig räumte der Eintracht-Coach ein, kein Freund von Montagsspielen in der Bundesliga zu sein.

„Es ist der heilige Sonntag – und wir sitzen hier“, flachste Kovač zu Beginn der Pressekonferenz. Dabei outete sich der 46-Jährige als Gegner der Montagsspiele, von denen es in dieser Saison noch vier weitere geben soll. „Ich persönlich bin kein Freund von diesen Montagsspielen“, sagte Kovač und verwies auf zweierlei: Zum einen steige der Druck insbesondere für die Teams im Keller, wenn die Konkurrenz im Verlauf des Wochenendes habe vorlegen können. Zum anderen erschwere es der Montagabend zahlreichen Fans, zu Spielen ihres Vereins zu reisen. Nicht mal 50.000 Tickets sind bislang für das Spiel zwischen der Eintracht und Leipzig verkauft. „Das ist traurig“, meinte Kovač, „deswegen würde ich mir wünschen, dass diese Montagsspiele nicht in der ersten Liga stattfinden.“

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Neben der Ansetzung stand am Sonntag natürlich vor allem das Sportliche im Mittelpunkt des Interesses. Leipzig sei „ein sehr starker Gegner mit vielen Qualitäten“, erklärte Kovač. Beim Hinspiel (1:2) im September hatte es eine von bislang nur zwei Frankfurter Auswärtsniederlagen gegeben. „Es ist uns nicht gelungen, die Stärken des Gegners zu eliminieren“, sagte Kovač. „Das wollen wir morgen besser machen.“ Dabei bangt die Eintracht noch um den Einsatz eines Leistungsträgers: Omar Mascarell habe einen Schlag auf den Spann abbekommen, informierte der Trainer: „Wir müssen sehen, ob wir das bis zum Spiel hinbekommen.“ David Abraham werde auf jeden Fall zumindest im Kader stehen.