Kovač moniert: „Vielleicht wollten wir zu viel“

Fehlende Cleverness hat Niko Kovač für die 2:3-Niederlage von Eintracht Frankfurt bei Borussia Dortmund verantwortlich gemacht. Nach dem Ausgleich in der Nachspielzeit hatte seine Mannschaft schließlich den Last-Minute-K.o. kassiert.

„Sehr bitter“ sei es, dass sein Team nach dem Ausgleichstreffer Danny Blums nur wenige Minuten vor Schluss den Punktgewinn noch aus Hand gegeben hat, urteilte Kovač. „Wenn man in der Nachspielzeit den Ausgleich macht, dann darf man nicht noch das 2:3 kassieren“, monierte der Frankfurt-Coach. „Vielleicht wollten wir zu viel.“

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Dabei hatte die Eintracht durchaus eine ansehnliche Leistung geboten und sich nach einem Eigentor von Marco Russ und einer verkorksten Auftaktphase zurück in die Partie gekämpft. Luka Jović besorgte das zwischenzeitliche 1:1, ehe Batshuayi den BVB mit seinem ersten Tor wieder in Front brachte. „Wir haben bis zum Letzten gekämpft und wir werden sicher noch das eine oder andere Spiel für uns entscheiden“, lobte Kovač zumindest die Moral seiner Mannschaft.

„Am Ende haben wir uns zu blöd angestellt“

Mit 42 Punkten steht die Eintracht schließlich noch immer auf Rang fünf. Trotz der Niederlage ist die Europapokal-Qualifikation zum Greifen nah. Entsprechend wollten auch die Spieler nicht schwarzmalen. „Das Einzige, das uns heute gefehlt hat, war die entscheidende Cleverness“, urteilte etwa Russ. Die Frankfurter hätten sich zwar in den ersten Minuten „überrumpeln lassen“, meinte der Innenverteidiger. Die Energieleistung in Hälfte zwei aber sei „große Klasse“ gewesen. „Am Ende haben wir uns aber zu blöd angestellt. Da muss man cleverer sein, um hier einen Punkt mitzunehmen. Aber dennoch war es eine sehr gute Leistung von uns“, sagte Russ weiter.