Kovač will Dortmund „unter Druck setzen“

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Vier Punkte beträgt derzeit der Rückstand des FC Bayern München auf Borussia Dortmund. Bayern-Trainer Niko Kovač will den Tabellenführer bis zum Spitzenspiel am 10. November aber „unter Druck setzen“.

„Wir müssen sehen, dass wir unsere Spiele gewinnen, um bis zum Spiel in Dortmund dranzubleiben und dann vielleicht die Chance zu nutzen, vorbeizuziehen“, sagte Kovač vor der Partie des Rekordmeisters am Samstag (15.30 Uhr) beim 1. FSV Mainz 05. Die bisherigen Auftritte der Dortmunder unter Neu-Trainer Lucien Favre haben Kovač beeindruckt. „Was ich sehe, ist sehr gut, nicht nur die Ergebnisse, auch die Art und Weise. Das macht Spaß“, sagte der 47-Jährige, der aber auch Borussia Mönchengladbach auf der Rechnung hat.

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„Wir nehmen Gladbach genauso wie Dortmund sehr ernst“, meinte der Kroate. Sein Kollege Dieter Hecking mache „einen ausgezeichneten Job. Er hat tolle Individualisten, sie stehen kompakter als letztes Jahr und spielen flott nach vorne“, sagte Kovač, der aber einschränkte: „Am 34. Spieltag werden wir mal zählen, was übrig geblieben ist.“ Die Bayern, die mit vier sieglosen Pflichtspielen zwischenzeitlich in der Krise steckten, wollen ihren Aufwärtstrend mit zuletzt zwei Siegen „fortführen und natürlich auch in Mainz gewinnen. Wir müssen geduldig sein und unsere Chancen nutzen“, sagte der Bayern-Coach.

Ribéry und James in Mainz einsatzbereit

Kovač kann bis auf den gesperrten Arjen Robben und die Langzeitverletzten Kingsley Coman und Corentin Tolisso aus dem Vollen schöpfen. Franck Ribéry, der am Dienstag beim 2:0 in Athen wegen einer Wirbelblockade gefehlt hatte, steht wieder zur Verfügung. Auch James Rodríguez, den unter der Woche eine leichte Erkältung plagte, kann spielen. Ob er rotieren wird, ließ Kovač offen. „Die Jungs haben das gut gemacht nach den vier Spielen, wo es nicht so gut war. Wir haben einiges geändert, das hat Früchte getragen“, sagte der Ex-Eintracht-Trainer. Thomas Müller oder auch Jérôme Boateng saßen zuletzt nur auf der Bank.