Kramarić führt Hoffenheim zum Sieg in Augsburg

Die TSG Hoffenheim hat am Samstagnachmittag mit 2:0 (1:0) beim FC Augsburg gewonnen. Überragender Mann auf dem Platz war Stürmer Andrej Kramarić, der einmal selbst traf und ein zweites Tor vorbereitete. Hoffenheim springt damit auf den siebten Platz, Augsburg fällt auf den neunten Rang.

FCA-Coach Manuel Baum brachte im Vergleich zum 1:1 in Dortmund drei Neue: Daniel Baier, Marcel Heller und Kilian Jakob begannen für Jan Morávek, Caiuby und Raphael Framberger. Zwei Wechsel nahm Julian Nagelsmann nach dem 1:1 gegen den SC Freiburg vor: Nico Schulz und Lukas Rupp ersetzten Ádám Szalai und Robert Žulj.

- Anzeige -

Die Hausherren übernahmen in der Anfangsphase die Initiative, ohne allerdings Gefahr zu entwickeln. Es bot sich ein an Höhepunkten armes Spiel. Das änderte sich, als Serge Gnabry FCA-Keeper Marwin Hitz aus knapp 30 Metern zu einer Parade zwang (21.). Augsburg antwortete durch Jonathan Schmid, der Kevin Vogt düpierte und anschließend aus spitzem Winkel das obere rechte Toreck anvisierte, jedoch knapp verfehlte (23.). Zum nun besseren Spiel passte der Führungstreffer der TSG: Benjamin Hübner flankte aus dem Halbfeld, Kramarić nickte aus zwölf Metern ein (30.). Rupp hatte wenig später die Chance auf den zweiten Treffer, traf jedoch aus kurzer Distanz nur das Außennetz (39.).

Augsburg zu harmlos

Baum reagierte zur Pause zumindest personell nicht auf die schwache Vorstellung seiner Mannschaft, die kurz nach Wiederanpfiff das zweite Gegentor hinnehmen musste. Gnabry und Kramarić kombinierten sich durch die Abwehr des FCA, am Ende bediente der Kroate den deutschen Nationalspieler perfekt. Gnabry schob ins leere Tor ein, Hitz war schon geschlagen (50.). Die Gastgeber blieben harmlos, dafür wäre Schulz beinahe ein Eigentor unterlaufen, als er einen Rückpass in Richtung seines Torhüters Oliver Baumann vertändelte (56.). 20 Minuten vor Schluss traf der eingewechselte Shawn Parker nach einer Ecke zum Anschluss, stand jedoch im Abseits. Referee Patrick Ittrich erkannte den Treffer zurecht ab (70.).

Hoffenheim beschränkte sich nun darauf, die Führung zu verwalten. Nagelsmanns Truppe tat nicht mehr als nötig und ließ den Gegner so wieder etwas besser ins Spiel kommen. Michael Gregoritsch hätte dann auch fast das 1:2 erzielt, köpfte allerdings aus elf Metern haarscharf vorbei (82.). Dem FCA fehlten die Mittel, Hoffenheim noch einmal in Bedrängnis zu bringen, deshalb war der Auswärtssieg schlussendlich auch verdient.