Kramarić gegen Freiburg „vielleicht“ im Kader

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Die TSG 1899 Hoffenheim will am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SC Freiburg den ersten Ligasieg holen. Trainer Julian Nagelsmann darf dabei auf die Rückkehr von Angreifer Andrej Kramarić hoffen.

Der Vize-Weltmeister werde „vielleicht“ gegen die Breisgauer im Kader stehen, sagte der Übungsleiter am Donnerstag. „Er ist jetzt weitestgehend schmerzfrei, doch wir müssen abwägen, ob ein Einsatz sinnvoll für das Team ist.“ Dagegen wird Innenverteidiger Benjamin Hübner sicher fehlen, der 29-Jährige leidet an den Folgen einer Gehirnerschütterung. „Wir haben alle möglichen Untersuchungen gemacht, aber die Erklärung ist wohl einfach: Seine Gehirnerschütterung ist eine langwierige Verletzung“, sagte Nagelsmann. „Er tut mir einfach leid, weil er in der Luft hängt und kein Spezialist ihm so richtig sagen kann, was er hat.“ Zudem sind Lukas Rupp (Kreuzbandriss), Dennis Geiger (Sehnenanriss), Kerem Demirbay (Außenbandanriss) und Nadiem Amiri (Fuß-OP) immer noch verletzt.

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Trotz personeller Probleme wolle man diesmal „die Butter auf dem Brot lassen“, sagte Nagelsmann. Das Ziel sei, klar zu gewinnen. Viel Freude bereitet dem Coach die Nominierung von Linksverteidiger Nico Schulz in den Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Länderspiele gegen Frankreich am 6. September und drei Tage später gegen Peru. „Das hat er sich verdient, ich hoffe, dass er sich festspielt“, sagte Nagelsmann. „Ich hätte mich aber auch für Kevin Vogt gefreut – ich glaube, er hat sich auf seiner Position auch empfohlen.“