Kramer hat die WM „im Hinterkopf“

Im Sommer steht die Weltmeisterschaft in Russland an. Ein deutscher Weltmeister von 2014 hat die Teilnahme am Turnier noch nicht abgeschrieben: der Gladbacher Mittelfeldspieler Christoph Kramer.

„Die WM ist im Hinterkopf, im Fußball kann es immer sehr schnell gehen“, sagte der 27-Jährige bei Amazon Music. „Es ist immer gut, sich auch im Verein auf internationaler Bühne beweisen zu können, das spielt für den Bundestrainer auch eine Rolle. Aber diese Voraussetzungen hatte ich 2014 auch nicht und stand trotzdem im Kader“, betonte Kramer. In Brasilien stand er sogar im Finale in der Startelf, musste den Platz aufgrund einer Gehirnerschütterung aber früh verlassen.

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Die jüngste Niederlagenserie der Gladbacher (vier Pleiten in Folge) macht den Ex-Leverkusener ziemlich ratlos: „Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben gegen Dortmund nur zwei Chancen zugelassen und selbst zehn bis zwölf richtig gute Chancen kreiert. Dass daraus nichts entstanden ist, kann man im Fußball oft nicht erklären. In unserer aktuellen Phase ist es einfach Pech, das macht keiner mit Absicht. Das Spielglück kommt mit harter Arbeit wieder.“ Man müsse die Wende im Spiel bei Aufsteiger Hannover 96 erzwingen. „Wir müssen jetzt wieder punkten und den Bock umstoßen. Natürlich wollen wir nach Europa, aber jetzt müssen wir erst wieder Punkte einfahren“, sagte Kramer.

(sid)