Kübler fehlt Freiburg „ziemlich sicher“ in Kiel

Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Der SC Freiburg ist am Mittwochabend (20.45 Uhr) in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Holstein Kiel zu Gast. Die Breisgauer werden angesichts der englischen Woche eine verlängerte Auswärtsfahrt unternehmen, Lukas Kübler wird für das Duell beim Zweitligisten voraussichtlich ausfallen.

Der Rechtsverteidiger klagte nach dem 3:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Freitag über muskuläre Probleme und könne deswegen laut SC-Trainer Christian Streich „ziemlich sicher nicht“ auflaufen. Des Weiteren werden Jerôme Gondorf (Muskelfaserriss), Florian Niederlechner (Sprunggelenksverletzung), Amir Abrashi, Brandon Borrello (beide im Aufbautraining) und Caleb Stanko (Knieprobleme) wie schon gegen die „Fohlen“ fehlen. Tim Kleindienst könnte nach seinem Innenbandanriss wieder eine Option für den Kader sein. Generell kündigte Streich Änderungen an seiner Startformation an.

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Der 53-Jährige wolle die „kleine Reise jetzt mit dem ganzen Betrieb“ antreten. Die Freiburger werden nach dem Pokalspiel in Kiel nicht wieder in die Heimat zurückkehren, sondern am Donnerstag direkt nach München weiterreisen. Dort gastieren die Badener am kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim FC Bayern. Dies sei angesichts der hohen Belastungen die sinnvollste Lösung, erklärte Streich. Dementsprechend werden alle Spieler, die einsatzbereit sind, die doppelte Reise antreten, um genügend Alternativen für beide Partien zu haben.

Streich: „Es wird ein richtig heißer Tanz“

Streich schwärmte im Vorfeld des Spiels im Holstein-Stadion von Pokalwettbewerb. „Pokal ist toll, das ist ein anderer Wettbewerb, in dem man schon außergewöhnliche Dinge erleben durfte. Und wenn du Erfolg hast, ist das ein einzigartiges Erlebnis“, meinte der Übungsleiter. Die Kieler seien eine gute Mannschaft und „sportlich eine richtige Herausforderung“. Die Norddeutschen konnten den FC St. Pauli zuletzt mit 1:0 besiegen. „Es wird ein richtig heißer Tanz“, kündigte Streich an. „Im Pokal ist immer alles möglich. Aber ich hoffe, dass wir gewinnen können, auch wenn Kiel sicher keine Angst vor uns hat.“