Labbadia erwartet Gegner „auf Augenhöhe“

Foto: John MacDougall/AFP/Getty Images

Ein Duell auf Augenhöhe erwartet Bruno Labbadia für das Gastspiel des VfL Wolfsburg bei Hannover 96. Grundsätzlich sei das Ziel, bis ins Finale des DFB-Pokals vorzustoßen.

„Wir maßen uns nicht an, dass wir nur wegen ein paar Zählern mehr im Bundesliga-Tableau gleich das bessere Team sind“, sagte Labbadia vor der Zweitrundenpartie am Dienstag (18.30 Uhr). Beide Teams seien „absolut auf Augenhöhe“, sodass am Ende „Kleinigkeiten entscheiden“ würden, ergänzte der Wolfsburg-Trainer. Der VfL steht derzeit mit zwölf Punkten auf Platz zehn, Hannover ist mit sechs Zählern 16. Dennoch seien die bisherigen Spiele der 96er „ordentlich“ gewesen, sagte Labbadia. „Wir wissen, was auf uns zukommt und werden die Mannschaft darauf vorbereiten.“

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Obwohl seine Mannschaft in den vergangenen Jahren stets gegen den Abstieg gekämpft hat und der Fokus daher auf der Bundesliga liegt, sei der Pokal ein reizvoller Wettbewerb. Dieser habe „in den letzten Jahren eine extreme Aufwertung erfahren“, erklärte Labbadia. „Prinzipiell sollten wir immer das Ziel haben, bis in das Finale zu kommen.“ Fraglich war vorab noch ein Einsatz von Maximilian Arnold, der Mittelfeldspieler hat aus dem jüngsten Spiel gegen Düsseldorf (3:0) eine Schienbeinverletzung davongetragen. Josuha Guilavogui soll in der kommenden Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren; Felix Klaus sei von diesem „noch ein Stück entfernt“. Bei dem Angreifer müsse nach der Bauchmuskelverletzung zunächst „eine stabile Grundlage“ geschaffen werden, sagte Labbadia.