Labbadia erwartet intensives Spiel in Mainz

Foto: John MacDougall/AFP/Getty Images

Der VfL Wolfsburg musste am vergangenen Samstag gegen den SC Freiburg (1:3) die erste Niederlage in der laufenden Saison hinnehmen. Damit es im Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 am Mittwochabend (20.30 Uhr) wieder Grund zum Jubeln gibt, haben die „Wölfe“ ordentlich Aufarbeitung betrieben.

„Wir haben am Samstag eine Nachtschicht eingelegt, um das Spiel gegen Freiburg so schnell wie möglich aufzuarbeiten“, berichtete VfL-Trainer Bruno Labbadia auf der Pressekonferenz am Dienstag. „Uns war es wichtig, unser Spiel noch einmal zu analysieren, zu prüfen, was wir gut und was wir weniger gut gemacht haben und damit die Partie abhaken zu können.“ Doch nicht nur die eigenen Fehler wurden unter die Lupe genommen, auch den kommenden Gegner analysierten die Niedersachsen genau: „Der Fokus liegt nun aber komplett auf Mainz. Deswegen haben wir uns am Sonntag das Spiel von Mainz in Leverkusen (0:1; Anm. d. Red.) und das vorherige gegen Augsburg (2:1; Anm. d. Red.) angeschaut.“

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Labbadia kam zu der Einschätzung, dass die Aufgabe beim FSV eine schwere werden wird. „Ähnlich wie gegen Freiburg erwarte ich ein sehr intensives Spiel. Mainz ist top in die Saison gestartet und hat auch in Leverkusen trotz der Niederlage ordentlich gespielt. Es liegt nun an uns, was wir daraus machen“, sagte der 52-Jährige. Große Rotation plant Labbadia in der englischen Woche nicht, er will personell eher an einzelnen Stellschrauben drehen: „Wir haben den Eindruck, dass sich die Mannschaft gut erholt hat, deswegen sind dabei Kleinigkeiten ausschlaggebend: Was passt zu diesem Spiel und wo können die Stärken unserer Spieler am besten zum Tragen kommen?“

„Vorne immer eins mehr machen“

Die „Wölfe“ verzeichneten gegen die Freiburger mehr Torschüsse, hatten mehr Ballbesitz und brachten mehr Pässe an den Mitspieler. Sie wussten die optische Überlegenheit aber nicht zu nutzen und bekamen immer wieder Probleme in der Defensive. „Am liebsten wollen wir immer zu null spielen. Mit unserer Spielweise wird es aber immer mal passieren, dass wir ein Gegentor bekommen, weil wir dementsprechend agieren“, erklärte Labbadia. „Es ist daher wichtig, dass jeder Spieler weiß, was er tun muss, vor allem wenn wir einen Ballverlust haben. Entscheidend ist aber letztlich, dass wir vorne immer eins mehr machen, als wir kassieren.“