Labbadia: „Haben total unsere Linie verloren“

Nach der deutlichen 0:3-Niederlage bei der TSG 1899 Hoffenheim ist die Stimmung beim VfL Wolfsburg im Keller. Trainer Bruno Labbadia hadert vor allem mit dem Spielverlauf.

Die „Wölfe“ kamen gut in die Partie, schafften es aber nicht, zwingende Gelegenheiten herauszuspielen. „Bis zum Tor haben wir den Ball gut laufen lassen, so wie wir es uns vorgenommen hatten. Uns ist es auch gelungen, Ruhe zu bewahren. Durch das 0:1 haben wir total unsere Linie verloren“, haderte Labbadia. Der erfahrene Bundesliga-Coach reagierte früh und wechselte Josip Brekalo für Divock Origi ein: „Das war auch der Grund, warum ich eine unliebsame Auswechslung vornehmen musste – unabhängig von der Person. Einfach, weil ich gemerkt habe, wir machen in dem Moment gar nichts mehr richtig.“

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Den bitteren Rückstand im ersten Durchgang hielt der Wolfsburger Übungsleiter für spielentscheidend. „Wir haben die Riesenchance und bekommen genau im direkten Gegenzug das 0:2. In so einer Situation gehen dann die Köpfe runter. Das macht es nicht einfacher“, ärgerte sich der 52-Jährige. Der VfL-Coach forderte eine Steigerung von seiner Mannschaft: „Wir müssen daran arbeiten, wie wir da anders reagieren. Ansonsten ist es einfach eine bittere Niederlage.“