Labbadia: „Haben zwei Punkte liegen lassen“

Viele Höhepunkte bot das 0:0 zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem VfL Wolfsburg nicht, die „Wölfe“ waren dem Führungstreffer allerdings näher. Mit dem Endergebnis war Trainer Bruno Labbadia daher nicht zufrieden – trotz eines Lattenkrachers der Mainzer in der Nachspielzeit.

Die meisten Fans waren gedanklich wohl schon auf dem Heimweg, als es in letzter Sekunde noch einmal krachte. FSV-Talent Ridle Baku zog aus knapp 25 Metern ab und traf die Unterkante des Querbalkens, unmittelbar danach folgte der Abpfiff. In Wolfsburg herrschte nach der Partie dennoch keine Erleichterung, dass der Ball nicht wenige Zentimeter tiefer einschlug. „Wir müssen festhalten, dass wir heute zwei Punkte haben liegen lassen. Wir hatten am Ende zwar noch einmal Glück, aber viel haben wir nicht zugelassen“, meinte Trainer Labbadia.

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Tatsächlich verbuchten die Gäste die besseren Möglichkeiten. Josip Brekalo scheiterte im ersten Durchgang erst am Pfosten und wenig später am hervorragend reagierenden FSV-Keeper Florian Müller. Nach der Pause wirkte der VfL zwar lange kaum zwingend, hatte durch Daniel Ginczek aber eine weitere gute Gelegenheit, der Schuss des Stürmers prallte vom Pfosten gegen Müller und von dort beinahe über die Linie. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit sehr gut angenommen. Wir haben einfach zu wenig Kapital aus den Möglichkeiten geschlagen. Dann läuft man natürlich immer Gefahr, noch einen zu kassieren“, verwies Labbadia auf den Baku-Hammer in der Schlussminute.