Labbadia: Keine Zeit im Abstiegskampf

Auch Bruno Labbadia kann die sportliche Talfahrt des VfL Wolfsburg nicht stoppen. Der Coach schwörte die Niedersachsen am Samstag auf einen langen Abstiegskampf ein.

„Ich kenne die Mechanismen und bin vollkommen auf unsere schwierige Situation eingestellt. Wir müssen viele Dinge besser machen – und das schnell“, sagte der 52-Jährige nach der 1:2 (0:1)-Niederlage gegen Bayer Leverkusen. Noch stehen die Norddeutschen als 15. punktgleich mit Mainz 05 auf Rang 16 ganz knapp über dem Strich. „Was irgendwann einmal war, zählt in unserer Situation nicht“, forderte Labbadia.

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Mannschaften wie Bayer Leverkusen sind sportlich längst enteilt, auch Josuha Guilavogui forderte daher eine klare Konzentration auf das allein wichtige Ziel. „Mainz, Bremen und Freiburg sind unsere direkten Konkurrenten“, nannte der Mittelfeldspieler die Rivalen klar beim Namen. Und die wird man nach Lage der Dinge nicht mit spielerischer Brillanz, sondern nur mit fußballerischen Sekundärtugenden hinter sich lassen können, davon ist mittlerweile auch Olaf Rebbe überzeugt. Der VfL-Sportchef machte nach der enttäuschenden Leistung gegen Leverkusen fehlende Konsequenz als Hauptgrund für die sportliche Misere aus.

(sid)