Labbadia will nächste Heldengeschichte schreiben

Bruno Labbadia will seine nächste Heldengeschichte schreiben. So ausweglos die Situation auch schien, noch nie ist der 52-Jährige mit einem seiner Klubs abgestiegen. Am Freitagabend beginnt seine Reise mit dem VfL Wolfsburg.

„Auf die Tabelle schaue ich momentan nicht. Wir haben alles selbst in der Hand und so wollen wir das Spiel auch angehen“, erklärte Labbadia am Donnerstag. Die Niedersachsen stehen mit 24 Punkten nach 23 Spieltagen auf Platz 14 der Tabelle – und damit nur einen Zähler vor dem nächsten Gegner. Labbadia ist Wolfsburgs dritter Trainer in der laufenden Saison – und die letzte Hoffnung im Abstiegskampf. „Ich habe viele Einzelgespräche geführt und geschaut, was jetzt wichtig ist. Ich habe den Spielern gesagt, dass ich sie unterstütze und dass sie sich auf das Wesentliche konzentrieren müssen“, erklärte er.

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Bei seinen bisherigen Bundesliga-Stationen holte Labbadia in seinen ersten elf Partien im Schnitt sehr gute 1,82 Punkte pro Spiel. Das würde den Wolfsburgern dicke reichen. Der 52-Jährige muss so schnell wie möglich aus einem knapp 150 Millionen Euro schweren Kader mit einer Ansammlung von talentierten und teuren Einzelkönnern eine Mannschaft formen. Seine beiden Vorgänger Andries Jonker und Martin Schmidt sind in dieser Saison daran bereits gescheitert. Nach der richtungweisenden Partie in Mainz stehen für den Werksklub die Duelle gegen Bayer Leverkusen, die TSG Hoffenheim und Schalke 04 an.

(sid)