Labbadia: „Wir machen uns den größten Druck“

Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Vor dem Bundesliga-Gastspiel am Samstag (15.30 Uhr) beim Tabellenschlusslicht Fortuna Düsseldorf sind beim VfL Wolfsburg die Einsätze von Robin Knoche (Adduktorenverletzung) und Admir Mehmedi (Wadenprobleme) fraglich. Die beiden Profis mussten in den vergangenen Tagen mit dem Training aussetzen.

„Für mich ist es ab dem ersten Spieltag so, dass wir die Spiele gewinnen wollen. Wir machen uns den größten Druck selber, weil wir einfach erfolgreich sein wollen. Von daher messe ich der Partie keine andere Bedeutung zu“, sagte Trainer Bruno Labbadia. Bei beiden Klubs zeigte die Formkurve in den vergangenen Wochen nach unten. Während der Aufsteiger viermal in Folge verlor, warten die Niedersachsen seit sechs Begegnungen auf einen Sieg.

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„Robin Knoche konnte diese Woche noch nicht trainieren. Er hatte bereits in der letzten Woche Probleme mit den Adduktoren und konnte nur teilweise am Training teilnehmen. Leider hat sich dies in dieser Woche fortgesetzt. Bei Admir Mehmedi sieht es ähnlich aus, er hat am Samstag einen Schlag aufs Knie bekommen“, meinte Labbadia mit Blick auf das Personal. „Josuha Guilavogui konnte in einer intensiven Einheit am Sonntag nicht komplett mitmachen, weil er muskulär etwas gemerkt hat – mit dem Knie ist allerdings alles in Ordnung. Ignacio Camacho hat sich einer Operation am Sprunggelenk unterzogen, damit er irgendwann endlich komplett schmerzfrei ist. Wie lange er ausfallen wird, kann man noch nicht sagen.“

Intensives, kampfbetontes Spiel

Der VfL-Coach erwartet gegen Düsseldorf „ein intensives, kampfbetontes Spiel, in dem vieles über die Zweikämpfe entschieden werden wird. Wir müssen dann aber auch sehen, wie wir es schaffen, unsere spielerische Linie durchzudrücken. […] Ich gehe davon aus, dass sie vor heimischem Publikum alles reinwerfen und unheimlich viel Kampfkraft und Bereitschaft mitbringen werden. Deswegen lasse ich mich von dem Ergebnis bei der Eintracht (1:7; Anm. d. Red.) nicht blenden.“