Langkamp: „Da sein, wenn du gebraucht wirst“

Foto: Cathrin Müller/Bongarts/Getty Images

Sebastian Langkamp sammelte beim 2:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Freitag die ersten Spielminuten in dieser Saison und wusste dabei direkt zu überzeugen. Dass er nach dem starken Saisonstart des SV Werder Bremen auch in Zukunft unter Trainer Florian Kohfeldt nicht die erste Option für die Innenverteidigung ist, muss er trotzdem akzeptieren.

Der Innenverteidiger ist sich seiner Rolle im Kohfeldt-Team bewusst. „Die wichtigste Aufgabe der Einwechselspieler ist es, das Niveau im Training hochzuhalten, um den Konkurrenzkampf anzuheizen“, forderte er. In Langkamps erstem Saisonspiel gegen Wolfsburg war er gefordert, lieferte auf Knopfdruck eine starke Leistung ab und konnte dazu beitragen, dass die Norddeutschen zum ersten Mal in dieser Saison ohne Gegentor blieben. „Du musst da sein, wenn du gebraucht wirst“, unterstrich Langkamp.

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Da den Grün-Weißen bis auf den gelernten linken Außenverteidiger Marco Friedl nur die Stammkräfte Miloš Veljković und Niklas Moisander in der Innenverteidigung zur Verfügung stehen, kann sich der 30-jährige Langkamp bei Verletzungsproblemen in der Verteidigung noch zu einem wichtigen Spieler innerhalb der Mannschaft entwickeln. „Ich habe gelernt, damit umzugehen, insbesondere im letzten halben Jahr. Das heißt aber nicht, dass ich mich damit abfinde oder zufrieden bin. Ich bin immer noch im besten Fußballeralter“, sagte Langkamp.

Weitere Chance gegen Osnabrück

Im Testspiel gegen den Drittligisten VfL Osnabrück am Freitag (18.30 Uhr) wird Langkamp wohl erneut Spielpraxis sammeln können, da Veljković mit der serbischen Nationalmannschaft unterwegs ist und Abwehrchef Moisander eine Pause bekommen könnte, nachdem er bisher keine Minute verpasst hat. Auch der Österreicher Friedl, der für das erste EM-Qualifikationsspiel der U21-Nationalmannschaft am Freitag in Serbien gelbgesperrt ist, wird wohl Spielpraxis sammeln, da der 20-Jährige in dieser Spielzeit erst zu einem Kurzeinsatz kam.