Mbappé war auf dem Sprung nach Leipzig

RB Leipzig ist dafür bekannt, Talente schon in sehr jungen Jahren zu verpflichten und zu Spielern mit Format zu entwickeln. Einer der wohl vielversprechendsten Youngster ist den „Roten Bullen“ im Sommer 2015 aber durch die Lappen gegangen.

Wie Sportdirektor Ralf Rangnick der Bild verriet, sei Kylian Mbappé schon auf dem Sprung nach Leipzig gewesen. Grund dafür, dass der Wechsel scheiterte, sei vor allem die ungewisse Trainersituation im Februar 2015 gewesen. Damals trennten sich die Sachsen von Coach Alexander Zorniger und übergaben die Nachfolge interimsweise an Achim Baierlorzer. Wer den Verein im darauffolgenden Sommer übernimmt, war noch unklar. „Kylian Mbappé haben wir auch schon mal so gut wie verpflichtet“, berichtete Rangnick, der danach die Problematik des Deals schilderte.

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„Zu dem Zeitpunkt hatten wir uns gerade von Alexander Zorniger getrennt, das war also kurz nach der Winterpause 2015. In dem Moment wussten wir aber nicht, wer unser Trainer wird und wie es nachhaltig weitergeht“, meinte der jetzige Sportdirektor, der das Amt des Übungsleiters im Aufstiegsjahr übernahm. „Der Vater von Kylian hat damals zu mir gesagt, wenn ich sicher sagen könnte, dass ich Trainer werde, dann würde er mir den Jungen sofort anvertrauen. Das Versprechen konnte ich ihm aber im Februar noch nicht geben“, bedauerte der 59-Jährige.

Werner noch immer fraglich

Der Wochenendeinsatz eines Talents, das RB bereits zu einem gestandenen Bundesliga-Profi entwickeln konnte, ist weiter ungewiss. Timo Werner ist nach seiner Halswirbelblockade noch immer fraglich. „Ich gehe davon aus, dass wir erst am Freitag sehen werden, ob es Sinn macht, ihn tatsächlich schon wieder zu berücksichtigen“, meinte Rangnick laut Kicker. Die Leipziger ziehen einen Einsatz des Stürmers nur in Betracht, wenn er sich zu 100 Prozent fit fühlt und der Mannschaft wirklich weiterhelfen kann. „Wir werden die Belastung langsam steigern und schauen, wie er das verkraftet. Ich hoffe, dass er gegen Dortmund wieder einsatzbereit ist“, sagte Trainer Ralph Hasenhüttl.