Leipzig brennt auf Wiedergutmachung

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

In der Bundesliga hat RB Leipzig die Kurve bekommen, jetzt soll auch in der Europa League die Wende her. Nach der Pleite zum Auftakt ausgerechnet gegen Schwesterklub FC Red Bull Salzburg stehen die Sachsen im Auswärtsspiel am Donnerstag (18.55 Uhr) bei Rosenborg Trondheim schon gehörig unter Druck.

Eine zweite Niederlage darf sich das Team von Trainer Ralf Rangnick eigentlich nicht erlauben, sonst wäre das Minimalziel K.o.-Runde schon gefährdet. Nach den jüngsten Auftritten in der Bundesliga gehen die Leipziger aber mit frischem Rückenwind in die richtungsweisende Partie. „Gerade machen wir alle einen guten Job. Deswegen holen wir auch Punkte. Man sieht, dass immer mehr Spieler an ihre Topform herankommen“, sagte Mittelfeldspieler Kevin Kampl. Allerdings traten der Slowake (erkältet) und der zuletzt so formstarke Spielmacher Emil Forsberg (Adduktorenprobleme) die Reise nach Norwegen am Mittwoch nicht an.

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Die Personalsorgen ändern jedoch nichts an der Marschroute. Das 2:3 gegen Salzburg sei ein „Hallo-Wach-Erlebnis“ gewesen, meinte Yussuf Poulsen, der beim 2:1-Sieg bei der TSG 1899 Hoffenheim beide Tore schoss. Dies dürfte auch für die Suspendierungen der Franzosen Nordi Mukiele und Jean-Kévin Augustin aus disziplinarischen Gründen gelten. Seitdem tritt RB auch auf dem Platz wieder mehr als Einheit auf. „Jeder ist in sich gegangen und hat an den Stellschrauben gedreht“, erklärte Kampl. Timo Werner ist dagegen von seiner besten Form noch weit entfernt. Der Nationalstürmer bemüht sich zwar, ist zurzeit aber im Abschluss glücklos. Bei nur zwei Treffern in acht Pflichtspiel-Einsätzen hinkt er im Vergleich mit seinen Sturmrivalen Poulsen (6/12) und Augustin (6/11) hinterher.