Leipzig hat Dagba im Auge

Foto: Anne-Christine Poujoulat/AFP/Getty Images

Die Kombination aus Bundesligist RB Leipzig und Spielern aus Frankreich steht generell für Erfolg. Nun haben die „Roten Bullen“ offenbar erneut Interesse an einem Akteur aus dem Weltmeister-Land.

Ibrahima Konaté, Jean-Kévin Augustin, Dayot Upamecano und Nordi Mukiele stehen bereits in Leipzig unter Vertrag. Hinzukommen könnte im Winter Colin Dagba von Paris Saint-Germain. Das berichtet die L’Équipe. Der Außenverteidiger ist zwar noch bis 2020 an PSG gebunden; aktuell laufen demnach aber Gespräche mit den Verantwortlichen über eine Verlängerung. Ein konkretes Angebot habe der Youngster aber noch nicht vorliegen.

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Ebenfalls berichtet die Tageszeitung, dass es beim französischen Meister zu einem Umdenken bei der Transferpolitik gekommen sei. Auslöser sei ein durch die ablösefreien Wechsel der Eigengewächse Kingsley Coman (2014 zu Juventus), Dan-Axel Zagadou (2017 zum BVB) und Mahamadou Dembélé (2017 zu Salzburg) ausgelöster „Schock“ gewesen. Demnach sollen die Talente bereits vor Abschluss ihrer Ausbildung mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet werden, der eine Option auf eine Verlängerung für zwei Jahre beinhaltet. Wer diesen nicht unterschreibt, soll nicht mehr spielen, heißt es. Zudem würden Berater der Verweigerer auf einer „schwarzen Liste“ geführt.