Leipzig will das Achtelfinale eintüten

RB Leipzig empfängt am Donnerstagabend den SSC Neapel zum Rückspiel der Europa League-Zwischenrunde. RB gewann das Hinspiel überzeugend mit 3:1. Die Gäste haben aber ihren besten Torschützen wieder dabei.

Timo Werner (2) und Bruma erzielten im Hinspiel die Treffer für die Sachsen, nachdem Adam Ounas das zwischenzeitliche 0:1 gelungen war. Über weite Strecken des Spiels hatte Leipzig die Italiener dominiert. Ähnlich soll nun auch das Rückspiel vor heimischem Publikum gestaltet werden. Trainer Ralph Hasenhüttl erklärte, seine Mannschaft habe sich „eine gute Ausgangsposition“ geschaffen, Neapel verfüge jedoch über große Qualität. Am Wochenende musste RB ein 1:2 bei Eintracht Frankfurt hinnehmen. Die bittere Niederlage überstanden Naby Keïta (Zerrung) und Willi Orban (Risswunde) zudem nicht unbeschadet, sie fehlen deshalb ebenso wie Marcel Halstenberg (Kreuzbandriss). Winter-Neuzugang Ademola Lookman ist für den Wettbewerb nicht spielberechtigt.

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Eine uninspirierte Leistung zeigte der Tabellenführer der Serie A am vergangenen Donnerstag gegen die „Roten Bullen“. Für Mittelfeldspieler Marek Hamšík war das Anlass zu deutlicher Kritik. „Es war eine schlechte Vorstellung und wir sind es falsch angegangen. Es tut uns leid, so zu verlieren. Man kann Spiele verlieren, muss dabei aber nicht schlecht spielen“, erklärte der Slowake laut Sport1. Am Wochenende gab es für die Neapolitaner ein 1:0 über SPAL Ferrara, womit der erste Platz verteidigt wurde. Neapels Hoffnungen liegen vor allem auf Dries Mertens, der nach abgesessener Gelbsperre ins Team zurückgekehrt, und Lorenzo Insigne, der im Hinspiel von Trainer Maurizio Sarri geschont wurde.

RB Leipzig: Gulácsi – Laimer, Konaté, Upamecano, Bernardo – Kampl, Ilsanker – Sabitzer, Bruma – Augustin, Werner

SSC Neapel: Reina – Maggio, Tonelli, Koulibaly, Hysaj – Jorginho, Hamšík, Allan – Callejón, Mertens, Insigne

Durch die drei Auswärtstore könnte die Position der Leipziger komfortabler nicht sein. Mit Mertens und Insigne kehrt aufseiten der Gäste allerdings ein großes Stück offensiver Power zurück. Der Ausfall von Kapitän und Abwehrchef Orban kommt deshalb zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Hasenhüttl wird eine kompakte Grundordnung wählen, aus der heraus schnelle Konter gefahren werden können. Mit den schnellen Werner, Marcel Sabitzer und Bruma hatte die SSC-Abwehr schon im Hinspiel große Probleme.