Leipzig will gegen den BVB zurück in die Spur

Am Samstagabend (18.30 Uhr) ist ein echtes Topspiel zu erwarten: Vizemeister RB Leipzig empfängt Borussia Dortmund. Mit einem Auswärtssieg könnte die Mannschaft von Peter Stöger ihren zweiten Platz festigen. Leipzig hingegen braucht nach drei Niederlagen in Serie endlich wieder einen Sieg.

Besonders das 1:2 gegen Schlusslicht 1. FC Köln am vergangenen Sonntag sorgte bei den Sachsen für Frust. Die Mannschaft wirkte ausgelaugt, nach drei Spielen in sieben Tagen auch durchaus verständlich. „Aktuell liegt in der Konstanz die Krux. Wir müssen es wieder hinbekommen, auch enge Spiele auf unsere Seite zu ziehen“, analysierte Trainer Ralph Hasenhüttl die Lage. Immerhin hatten er und seine Spieler nun sechs Tage Zeit, zu regenerieren und sich auf die Partie gegen den BVB vorzubereiten. Im Vergleich zur Pleite gegen den FC kehren Konrad Laimer und Naby Keïta in den Kader zurück.

- Anzeige -

Auch die Dortmunder ließen zuletzt Punkte liegen. Am Montag kamen sie zuhause gegen den FC Augsburg nicht über ein 1:1 hinaus. Wie RB haben die Schwarz-Gelben mit der Doppelbelastung durch die Europa League zu kämpfen. „Wir alle würden uns wünschen, dass wir 90 Minuten lang Powerfußball zeigen, den Gegner an die Wand spielen und mit 3:0, 4:0 gewinnen. Aber das schaffen wir momentan nicht“, erklärte Stöger. Im Gegensatz zu seinem Landsmann Hasenhüttl hat der Coach jedoch deutlich mehr Rotationsmöglichkeiten. Erik Durm, Raphaël Guerreiro, Shinji Kagawa, Sebastian Rode und Andrey Yarmolenko fallen aus, Maximilian Philipp steht nach langer Verletzungspause wieder im Kader.

RB Leipzig: Gulácsi – Laimer, Orban, Upamecano, Bernardo – Kampl, Demme – Sabitzer, Forsberg – Poulsen, Werner

Borussia Dortmund: Bürki – Piszczek, Sokratis, Toprak, Schmelzer – Dahoud, Weigl – Schürrle, Götze, Reus – Batshuayi

Dortmunds Offensive mit André Schürrle, Mario Götze, Marco Reus und Michy Batshuayi war zuletzt in bestechender Form. Für den BVB wird es das Ziel sein, dieses Quartett gewinnbringend einzusetzen. Leipzig verfügt im Angriff über ähnliche Qualität: Timo Werner, Marcel Sabitzer und Emil Forsberg können jederzeit den Unterschied machen. Beide Mannschaften zeigten sich zuletzt allerdings mit defensiven Schwächen. Es ist wahrscheinlich, dass sich RB zuhause aufs Kontern verlagern wird und die Gäste über mehr Ballbesitz verfügen werden.