Leverkusen feiert Sieg gegen Zürich

Foto: Maja Hitij/Getty Images

Bayer 04 Leverkusen hat am Donnerstagabend einen 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen den FC Zürich gefeiert und sich damit für die Niederlage im Hinspiel revanchiert. Durch ein 0:0 im Parallelspiel zwischen Ludogorez Rasgrad und AEK Larnaka stehen beide Teams in der Zwischenrunde.

Bayer-Coach Heiko Herrlich veränderte seine Startelf gemessen an der 1:4-Niederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim auf gleich sechs Positionen: Für Karim Bellarabi, Sven Bender (beide muskuläre Beschwerden), Kai Havertz, Lars Bender und Kevin Volland (alle Bank) und Jonathan Tah spielten Aleksandar Dragović, Leon Bailey, Lucas Alario, Julian Baumgartlinger, Charels Aránguiz und Dominik Kohr. Zürichs Trainer Ludovic Magnin tauschte im Vergleich zum 5:2-Sieg beim FC Luzern nur einmal: Andreas Maxsø startete anstelle von Pa Modou Jagne.

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In der Anfangsviertelstunde passierte nicht viel, beide Teams tasteten sich ab. Bayer hatte Probleme, ins Spiel zu kommen, da Zürich gut verschob und im Raum sehr gut stand. In der Offensive der Gäste sollten lange Bälle und schnelle Gegenangriffe für Erfolg sorgen. Leverkusen hatte seinerseits Probleme, das Tempo zu verschärfen. Die „Werkself“ spielte zu monoton, sodass keine Torraumszenen entsprangen.

Jedvaj gelingt der Treffer des Tages

Das erste Mal entstand ein Hauch Gefahr, nachdem Julian Brandt den Ball von rechts in den Sechzehner flankte. Am Fünfmeterraum verpassten jedoch sowohl Bailey als auch Kohr (28.). Leverkusen wurde nun aktiver. So kam Kohr aus der Distanz zu einem Abschluss, der nur haarscharf am Tor vorbei rauschte (29.). Kurz darauf probierte es Alario, wurde aber geblockt (33.). Bayer bemühte sich merklich, allerdings standen die Schweizer defensiv sehr gut und machten es der „Werkself“ sehr schwer.

Nach Wiederanpfiff kamen die Rheinländer schnell durch Brandt zu einem Abschluss, große Gefahr erzeugte dieser aber nicht (47.). Lange wurde es auch im zweiten Abschnitt nicht eng. Mit der ersten richtigen Großchance aber ging Bayer dann in Führung: Brandt brachte eine Ecke in die Mitte, Tin Jedvaj war zur Stelle und nickte ein (60.). Plötzlich wurde auch Zürich gefährlich: Kevin Rüegg kam aus kurzer Distanz zu einer Direktabnahme, die ihr Ziel nur knapp verfehlte (61.). Die nächste Chance hatte Bailey, dessen Schuss Yanick Brecher entschärfte (72.). In der Schlussphase passierte nichts mehr, es blieb beim 1:0.