Leverkusen und Leipzig ziehen in die nächste Runde ein

Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images

Bayer 04 Leverkusen sorgte im Rheinderby bei Borussia Mönchengladbach erneut für ein Schützenfest und zog ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. RB Leipzig besiegte die TSG 1899 Hoffenheim vor heimischem Publikum und folgte Bayer, der SC Freiburg unterlag beim Zweitligisten Holstein Kiel und schied aus.

Bayer 04 Leverkusen setzte seinen Aufwärtstrend bei Borussia Mönchengladbach beeindruckend fort und besiegte die „Fohlen“ mit 5:0 (2:0). Julian Brandt stellte die Weichen für die „Werkself“ früh auf Auswärtssieg (5.). Mitte des ersten Durchgangs scheiterte Kevin Volland am Pfosten und verpasste das 2:0 (24.). Die Borussia fand gegen kompakt im 5-4-1 agierende Leverkusener kaum Lücken. Stattdessen erhöhte der früh eingewechselte Tin Jedvaj noch vor der Pause für Bayer (45.+1). Die Gladbacher kamen mit mehr Schwung aus der Kabine, klare Torchancen blieben aber Mangelware. Leverkusen konterte und Karim Bellarabi machte mit seinen Treffern fünf und sechs in den letzten vier Pflichtspielen den Deckel drauf (66., 74.). Den Schlusspunkt gegen defensiv desaströse Borussen besorgte Volland zehn Minuten vor dem Ende (80.).

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Julian Nagelsmann unterlag mit der TSG 1899 Hoffenheim bei seinem zukünftigen Arbeitgeber RB Leipzig mit 0:2 (0:0) und verpasste erneut das DFB-Pokal-Achtelfinale. Nach einem intensiven und temporeichen Start verflachte die Partie zusehends, die erste Hälfte endete torlos. Hoffenheim machte spielerisch den leicht besseren Eindruck. Zum Seitenwechsel kam Timo Werner in die Partie, der keine zwei Minuten brauchte, um Leipzig in Führung zu bringen (47.). Und Werner hatte noch nicht genug: Der Nationalstürmer legte wenig später zum 2:0 nach (56.). Die „Roten Bullen“ erhöhten im zweiten Durchgang die Schlagzahl und hatten alles im Griff. Hoffenheim fand keine Antwort mehr und muss die Segel streichen.

Holstein Kiel und der SC Freiburg trafen erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander, der Zweitligist entschied die Partie letztlich mit 2:1 (1:1) für sich. Nils Petersen brachte die Badener bereits nach 42 Sekunden in Führung (1.). Damit hat der 29-Jährige in den letzten sechs Pokalspielen stets getroffen. Die „Störche“ schüttelten sich kurz und schlugen in Person von Janni Serra zurück (26.). Kiel legte ein schnelles Umschaltspiel an den Tag, ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen. Nach der Pause übernahm der SC wieder das Kommando, nutzte die sich bietenden Gelegenheiten aber nicht konsequent. Holstein blieb stets gefährlich, David Kinsombi sorgte für den Siegtreffer (80.). In der Nachspielzeit verhinderte Kiels Keeper Kenneth Kronholm zweimal den Ausgleich und rettete seinem Team das Weiterkommen (90.+3).