Lieber ins Kino: Dárdai hat Dortmund-Show nicht gesehen

Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images

Trainer Pál Dárdai vom Bundesligisten Hertha BSC hat nicht viel vom furiosen Champions League-Auftritt des nächsten Gegners Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr) mitbekommen. Stattdessen war er mit seiner Frau im Kino.

Auf Nachfragen, welchen Film Dárdai sich denn statt des Fußball-Feuerwerks angesehen habe, erwiderte der 42-Jährige mit einem Lächeln: „Wie kann man Dortmund schlagen?“ Dass der Tabellensechste dem Spitzenreiter tatsächlich ein Bein stellen kann, steht für den Coach außer Frage: „Das war ein schönes Spiel von Dortmund. Aber am Wochenende ist ein anderes Spiel. Wir haben in Dortmund immer gut ausgesehen und das wird diesmal auch so sein.“ Die Borussen hatten am Mittwoch Europa League-Sieger Atlético Madrid in der Königsklasse überraschend deutlich mit 4:0 (1:0) besiegt.

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Auch Michael Preetz weiß um die Schwere der Aufgabe. „Dortmund ist ohne Frage momentan in einer herausragenden Form, schießt viele Tore. Aber wir wollen Samstag versuchen, einen Punkt zu setzen. Wir haben auch allen Grund, mit Selbstvertrauen in das Spiel zu gehen“, sagte der Geschäftsführer. Dárdai betonte weiterhin: „Wir haben uns als Team einen klaren Plan erarbeitet, wollen mit Selbstvertrauen auftreten und diesen durchziehen. Wichtig wird es sein, nicht nur zu verteidigen, sondern selbst anzugreifen und zu treffen. Das Spiel wird wohl kaum 0:0 enden.“ Nach wie vor fallen Marko Grujić und Jordan Torunarigha aus.