Lizenz nicht in Gefahr: 96 erläutert die Satzungsänderung

Foto: Selim Sudheimer/Bongarts/Getty Images

Nachdem Kritiker im Zuge einer Satzungsänderung in den Statuten von Hannover 96 einen Lizenzentzug durch die DFL befürchteten, rückte der Verein die Sachlage ins rechte Licht. Es gehe lediglich darum, „die Entscheidungsabläufe neu zu ordnen und die Kompetenzen im Aufsichtsrat verstärkt zu nutzen“.

Dies teilten die Niedersachsen am Donnerstag mit. 96 habe „eine Anpassung des Gesellschaftsvertrages bei der Hannover 96 KGaA“ vorgenommen und die Kontroll- und Mitwirkungsrechte der Mitglieder des Aufsichtsrates angepasst, um die Entscheidungsabläufe zu optimieren. Die Satzung des Muttervereins bliebe von diesen Änderungen unberührt, ebenso die Mehrheitsverhältnisse sowie die Verteilung der Stimm- respektive Kapitalanteile. Es handle sich dabei „ausschließlich um eine gesellschaftsrechtliche Entscheidung“.

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Die Hannoveraner betonten, ihre „Pflichten aus der Lizenzierungsordnung wahrgenommen und sich auch bezüglich der Information an die DFL regelgerecht verhalten“ zu haben. Die DFL hatte zuvor erklärt, erst „über die Presse“ von einer Satzungsänderung der Hannover 96 GmbH & Co. KGaA erfahren zu haben. Daraufhin habe sich die DFL am 4. Oktober mit dem Verein in Verbindung gesetzt und um entsprechende Informationen gebeten. Präsident Martin Kind erklärte in dem Zusammenhang, ein Lizenzentzug sei kein Thema. Nach einem mäßigen Saisonstart steht 96 derzeit auf dem 16. Tabellenplatz, gegen den VfB Stuttgart (3:1) gelang am vergangenen Wochenende aber immerhin der erste Saisonsieg.