Löw und DFB haben Ausstiegsklausel

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Bundestrainer Joachim Löw und der Deutsche Fußball-Bund können ihr Arbeitsverhältnis offenbar 2020 vertragsgemäß vorzeitig beenden. Demnach enthält auch Löws vor dem WM-Desaster in Russland vorzeitig bis 2022 verlängerter Kontrakt eine beidseitige Ausstiegsklausel.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, haben beide Parteien nach der EM in knapp zwei Jahren ein Ausstiegsrecht. Überraschend wäre dieser Passus nicht: Die beiden letzten Verträge Löws, die jeweils bis 2018 beziehungsweise 2020 datiert waren, hatten Medienberichten zufolge ebenfalls eine solche Klausel. „Wir äußern uns nicht zu Vertragsinhalten“, sagte Ralf Köttker, DFB-Mediendirektor und stellvertretender Generalsekretär.

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Löw steht vor den wegweisenden Nations League-Spielen am Samstag (20.45 Uhr) in den Niederlanden und drei Tage später bei Weltmeister Frankreich unter Erfolgsdruck. Bei einem Abstieg aus der neu geschaffenen Nationenliga nach dem WM-Debakel wäre der 58-Jährige kaum mehr zu halten, hieß es noch im Sommer im DFB-Präsidium. Über die aktuelle Stimmungslage dort sei nichts bekannt. Diese hängt aber stark von den Ergebnissen in Amsterdam und St. Denis ab.