Maier: „Geht darum, wer die Leistung bringt“

Arne Maier bleibt ein Herthaner. Nach der geglückten Vertragsverlängerung sprach das umworbene Eigengewächs über Trainer Pál Dárdai, die Jugendarbeit im Verein und seine persönlichen Ziele.

Der geborene Ludwigsfelder spielt schon seit seinem achten Lebensjahr für den Hauptstadtklub. Über die Nachwuchsteams entwickelte sich Maier zum Profi und ist nun fester Bestandteil des Teams von Coach Dárdai. Der Ungar war schon in der U15-Auswahl verantwortlich für Maier. „Für uns junge Spieler ist es sicherlich ein Vorteil, dass er uns schon lange kennt und weiß, was er von uns verlangen kann“, erzählte der 19-Jährige in einem Interview auf der Vereinshomepage. „Er behandelt aber alle Spieler gleich und fordert von jedem einzelnen die bestmöglich Leistung – wir haben keinen Bonus, nur weil er uns früher schon trainiert hat. Es geht auf dem Niveau nicht darum, wer wen wie gut kennt, sondern wer die Leistung bringt.“

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Mit Talenten aus dem eigenen Nachwuchs schmückt sich das Bundesliga-Team von Hertha BSC bereits seit geraumer Zeit. Schon etwas erfahrenere Akteure wie Maximilian Mittelstädt oder Jordan Torunarigha gehören genauso zum Aufgebot wie die auf dem Sprung stehenden Jungprofis um Julius Kade und Florian Baak. Für Maier ist es vor allem die Arbeit der Akademie, welche die Förderung von Talenten optimal vorantreibt. „Herthas Nachwuchsarbeit ist sehr, sehr gut. Das sieht man nicht zuletzt daran, wie viele Spieler es inzwischen zu den Profis geschafft haben. Ich würde sagen, die Nachwuchsarbeit von Hertha ist eine der besten in Deutschland“, gab sich der U19-Nationalspieler positiv.