Maxim: „Dürfen kein Stück nachlassen“

Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Gegen den FC Augsburg (2:1) durfte Alexandru Maxim zwar nur vier Minuten spielen, entschied die Partie aber zugunsten der Mainzer. Der Mittelfeldspieler äußerte sich nun zum Saisonstart, seiner persönlichen Situation, den „jungen Wilden“ und der Partie am Sonntag (15.30 Uhr) bei Bayer 04 Leverkusen.

Die „Nullfünfer“ sind in der laufenden Saison noch ungeschlagen und stehen mit einer Ausbeute von sieben Punkten aus drei Spielen auf dem sechsten Tabellenrang. „Ich denke, im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein. Wir können uns noch in vielen Bereichen verbessern, haben aber eine gute Grundlage geschaffen“, meinte Maxim im Interview auf der Vereinshomepage. „Es geht aber immer mehr und wir wollen uns entwickeln, sollten uns hohe Ziele setzen und müssen auch bei Rückschlägen positiv bleiben. Nach den ersten Wochen können wir selbstbewusst auftreten, dürfen aber kein Stück nachlassen.“

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Nach der kleinen Verletzung zu Saisonbeginn fühlt sich Maxim wieder richtig fit – nicht nur körperlich. „Ich fühle mich gut, physisch und mental. Ich weiß, wie wichtig die Fitness für mich ist und habe deswegen schon vor Beginn der Vorbereitung hart gearbeitet“, erklärte der 28-Jährige. Trotz seiner drei Pflichtspieltore stellt der Rumäne den Erfolg des Vereins in den Vordergrund: „Wichtig ist immer, dass wir als Mannschaft erfolgreich bleiben – je größer mein Anteil, desto schöner.“ Maxim war im Sommer 2017 vom VfB Stuttgart nach Mainz gewechselt, seitdem trug er 29 Mal das FSV-Trikot.

Rumäne lobt den Mut zur Jugend

Insgesamt absolvierte der Rechtsfuß bereits 115 Bundesliga-Spiele – Erfahrung, die die wenigsten im Mainzer Kader vorweisen können. Zuletzt bot Trainer Sandro Schwarz mit einem Durchschnittsalter von 23,3 Jahren die jüngste Bundesliga-Startelf der Vereinsgeschichte auf. „Der Trainer lässt sie einfach los, weil sie die Qualität dafür mitbringen“, sagte Maxim. „Wir haben auch durch die jungen Spieler unheimlich viel Konkurrenz im Kader, davon profitiert jeder Einzelne. Sie machen uns ein Stück weit unberechenbar und helfen uns, den Konkurrenten auf Augenhöhe begegnen zu können. Wir müssen uns vor niemandem verstecken.“

Dass Spiele mit einer derartig jungen Mannschaft auch mal verloren werden, ist für Maxim logisch. Der Nationalspieler sieht dafür in Mainz aber die perfekten Voraussetzungen. „Die Leute im Verein bleiben stets positiv und optimistisch. Auch in der schweren Phase der letzten Saison wurde Ruhe bewahrt“, sagte der Offensivakteur. „Das ist nicht selbstverständlich, den Glauben an uns in der Form von allen Seiten zu spüren.“ An das Auswärtsspiel in Leverkusen geht Maxim selbstbewusst heran. Bayer werde zwar „zu 100 Prozent da“ sein, aber: „Auf ein Remis aus zu sein, würde uns nicht gut tun. Wir wollen mutig sein, in jedem Spiel.“