Meeske verlässt den „Club“

Foto: Marc Mueller/Bongarts/Getty Images

Michael Meeske verlässt Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg zum 31. Oktober 2018. Der 46-Jährige galt im Sommer als Wunschkandidat für den Geschäftsführer-Posten beim VfL Wolfsburg. Sein Nachfolger beim „Club“ wird Niels Rossow.

„Michael Meeske war der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt. Er hat dem 1. FCN in der fränkischen Wirtschaft und darüber hinaus wieder zu deutlich mehr Ansehen verholfen und sich um die Restrukturierung der Finanzen verdient gemacht. Wir bedanken uns bei Michael Meeske für sein dreijähriges Engagement beim ‚Club‘ und wünschen ihm für seine neue Tätigkeit alles Gute“, sagte Dr. Thomas Grethlein, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Nürnberg. Meeske übernahm den FCN im September 2016 als Sanierungsfall, seitdem brachte der gebürtige Oldenburger den finanziell gebeutelten Klub wieder auf Kurs. Meeske verlässt den FCN nach Vereinsangaben aus privaten Gründen. Der Aufsteiger habe einer vorzeitigen Vertragsauflösung zugestimmt. Gut möglich, dass Meeske nun beim VfL Wolfsburg doch auf Finanzgeschäftsführer Wolfgang Hotze folgt.

- Anzeige -

„Wir haben uns detailliert mit der Besetzung des Vorstandspostens und der künftigen Ausrichtung auseinandergesetzt. Niels Rossow hat den gesamten Aufsichtsrat durch seine frischen Ideen und couragierten wie engagierten Auftritte überzeugt“, erklärte Grethlein. „Der 1. FC Nürnberg soll insbesondere in den Bereichen Vertrieb und Vermarktung von den Qualitäten Niels Rossows profitieren. Als gebürtiger Nürnberger ist er mit dem ‚Club‘ aufgewachsen und hat dadurch eine emotionale Verbindung zum Verein.“ Rossow, der von 2002 bis 2018 bei adidas in verschiedenen Führungspositionen tätig war, ergänzte: „Der 1. FC Nürnberg begleitet mich seit meiner Kindheit. Es gilt, den eingeschlagenen erfolgreichen Weg weiter zu gehen und das Profil dieses einzigartigen Vereins zu schärfen. Das Umfeld des ‚Club‘ mit all seiner Leidenschaft, Kreativität und Loyalität wird auf diesem Weg eine große Rolle spielen. Ich weiß, was der ‚Club‘ für die Menschen in Nürnberg, Franken und weit über die Grenzen hinaus bedeutet und werde meine Aufgabe in enger Partnerschaft mit der Gemeinschaft ausüben.“