Müller zeigt Verständnis für die Reservistenrolle

Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Thomas Müller hat in der Nationalmannschaft derzeit einen schweren Stand: Beim 1:2 in Frankreich wurde der 29-Jährige erst in der 88. Minute eingewechselt. Der Bayern-Profi zeigt allerdings Verständnis für die Entscheidung des Bundestrainers und macht sich keine Sorgen um seine Zukunft beim DFB.

„Es geht immer darum, das Spiel auf die gegnerische Mannschaft zuzuschneiden und das richtige System dafür zu wählen. An sich ist das gegen Frankreich auch sehr gut aufgegangen“, meinte Müller gegenüber der Bild. Dass die Reservistenrolle zum Dauerzustand werden könnte, fürchtet der Angreifer nicht. Auch das Verhältnis zu Joachim Löw sei absolut intakt. „Ich habe mit dem Trainer ein absolut gutes Verhältnis. Ich glaube, er weiß um meine Wichtigkeit“, stellte Müller klar. „Das betont er auch intern in der Mannschaft, auch, weil ich immer versuche, meine Mitspieler zu pushen.“ Die Mannschaft stünde bei ihm „an vorderster Stelle“.

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Beim amtierenden Weltmeister bildeten Leroy Sané, Timo Werner und Serge Gnabry von Beginn an die vorderste Sturmreihe – eine personelle Besetzung, die Müller nachvollziehen kann. „Gegen Frankreich war unsere taktische Maßnahme nun mal, dass wir auf Konter gesetzt haben und dafür vorne drin drei schnelle Spieler gebraucht haben“, sagte der Rechtsfuß. Löw hatte nach der Nations League-Pleite noch in Paris versucht, seinem langjährigen Leistungsträger Mut zu machen: „Thomas Müller hat sich vielleicht zuletzt nicht so gezeigt. Aber er ist ein Antreiber, der mit den jungen Spielern spricht. Von daher ist Thomas weiter absolut wichtig.“