Nach Anfeindungen: Hopp fordert hartes Durchgreifen

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Dietmar Hopp steht regelmäßig im Kreuzfeuer der gegnerischen Anhänger. Hoffenheims Mäzen fordert nach den jüngsten Anfeindungen gegen seine Person ein hartes Durchgreifen des DFB und der DFL.

„Die müssen jetzt mal den Mut haben durchzugreifen. Ich hoffe darauf. Wenn nicht, weiß ich nicht, wo es mit dem deutschen Fußball hingeht“, sagte der Mehrheitseigner der TSG der Bild. „Wenn die Ultras die Macht ergreifen, dann gute Nacht.“ Während des Bundesliga-Spiels der Kraichgauer gegen Borussia Dortmund (1:1) am 22. September hatten BVB-Zuschauer Hopp mit Plakaten, Spruchbändern und Gesängen massiv beleidigt. Auf einem riesigen Banner war das Gesicht des 78-Jährigen in einem Fadenkreuz zu sehen. Das Sportstrafverfahren gegen Dortmund wird vom DFB-Sportgericht am 2. November (11.30 Uhr) verhandelt.

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„Ich habe es mir zehn Jahre angehört. Ich habe gehofft, es lässt nach. Im Gegenteil: Mit dem Erfolg von Hoffenheim ist es viel, viel mehr geworden“, sagte Hopp, der Strafanzeigen gegen die Täter ankündigte: „Deswegen gibt es nur diesen Weg.“ Der SAP-Mitbegründer sieht sich seit dem Hoffenheimer Aufstieg im Jahre 2008 auch in der Bundesliga immer wieder den Schmähungen der gegnerischen Fans ausgesetzt.