Nagelsmann ärgert sich über „verschlafene“ Anfangsphase

Nach der 1:2-Niederlage beim FC Schalke 04 hadern Trainer Julian Nagelsmann und Kapitän Kevin Vogt mit der schwachen Anfangsphase der TSG 1899 Hoffenheim. Vogt übt nach seinem Fehler vor dem 0:2 Selbstkritik.

Bereits nach elf Minuten brachte Thilo Kehrer Schalke in Führung, Breel Embolo erhöhte eine Viertelstunde später. Die Kraichgauer agierten zu passiv und steigerten sich erst kurz vor der Pause. „Wir haben die ersten 30 Minuten verschlafen. Das müssen wir uns vorwerfen. Die zehn Minuten vor der Pause waren schon gut und auch die zweite Halbzeit als Ganzes“, bilanzierte Nagelsmann. Der Hoffenheimer Übungsleiter ärgerte sich nach dem erneuten Rückschlag über die magere Punktausbeute auf fremdem Platz. „Wir müssen hier heute nicht als Verlierer vom Platz gehen. Das passiert uns aktuell vor allem auswärts zu häufig. Die ersten 30 Minuten bekommst du auf diesem Niveau einfach nicht mehr zurück“, meinte er.

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Zu der blutleeren Vorstellung in der ersten halben Stunde gesellten sich zudem individuelle Fehler. Vor dem 0:2 fing Embolo einen missglückten Querpass von Vogt ab und konnte völlig frei einschießen. „Das zweite Tor geht natürlich auf meine Kappe. Wir wollen immer rausspielen, in diesem Fall geht das schief. So etwas passiert mir selten“, übernahm der TSG-Spielführer die Verantwortung für den Gegentreffer. Lange beschäftigen will er sich mit seinem Schnitzer aber nicht. „Ich werde das schnell abhaken. Dass die Mannschaft nach dem Spiel bei mir war, ist ein schönes Zeichen. Wir stehen immer zusammen“, betonte er.