Nagelsmann mit Resthoffnung auf Uth-Rückkehr

Vor dem richtungsweisenden Spiel der TSG 1899 Hoffenheim gegen den 1. FSV Mainz 05 hofft Trainer Julian Nagelsmann auf die Einsatzfähigkeit von Torjäger Mark Uth. Die Verfassung seines Teams stimmt ihn positiv.

Am vergangenen Wochenende fehlte Uth mit muskulären Beschwerden gegen Hertha BSC (1:1). Am Donnerstag soll der Top-Torjäger der Kraichgauer (13 Pflichtspieltreffer) wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Einen Einsatz des 26-Jährigen gegen Mainz hält Nagelsmann für eher unwahrscheinlich, hält sich aber eine Hintertür offen. „Wir werden sehen, wie er sich präsentiert und ob ihm zwei Trainingseinheiten reichen. Ich muss dann entscheiden, ob es eventuell für den Kader reicht“, sagte der Hoffenheimer Übungsleiter.

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Definitiv fehlen wird Kerem Demirbay, der sich in Berlin eine Außenband-Ruptur und einen Syndesmose-Anriss im rechten Sprunggelenk zuzog. „Er ist ein wichtiger Spieler für uns, der uns aber schon länger fehlt“, meinte Nagelsmann und ergänzte: „Wir müssen und werden ihn ersetzen. Wichtig ist, dass Kerem sich Zeit nimmt und erst zurückkehrt, wenn er ganz gesund ist.“ Unabhängig von personellen Sorgen blickt der Trainer optimistisch auf die kommende Aufgabe, die zeigen wird, ob die TSG noch einmal einen Angriff auf die Europapokal-Plätze starten kann.

Nagelsmann begeistert von Trainingsleistungen

Von der Verfassung seiner Schützlinge in dieser Woche zeigte er sich angetan. „Wir hatten bisher eine der besten Trainingswochen dieses Jahres. Ich hoffe, das setzt sich am Donnerstag und Freitag so fort und wir bekommen die Trainingsleistung am Samstag aufs Feld“, berichtete er. Dass Mainz unter der Woche im DFB-Pokal schon Kräfte ließ, sieht Nagelsmann nicht als Vorteil. „Die Belastung aus dem Pokalspiel wird keine Rolle spielen, da Mainz jetzt ja nur eine englische Woche hatte und Sandro Schwarz die Belastung sicherlich gut steuert“, sagte er.