Nagelsmann vor Frankfurt mit personellen Fragezeichen

Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Die TSG 1899 Hoffenheim trifft am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr) auf Eintracht Frankfurt. Trainer Julian Nagelsmann hofft auf die Rückkehr einiger Spieler aus dem großen Lazarett.

„Ich hoffe, dass sich personell etwas verändern wird“, sagte der 31-Jährige auf der Pressekonferenz am Freitag. Steven Zuber und Nico Schulz gehe „es wieder besser, doch bei beiden steht ein Fragezeichen“. Bei Kapitän Kevin Vogt „müssen wir abwarten, ob er wieder trainieren kann“, sagte Nagelsmann. Håvard Nordtveit und Kasim Adams arbeiten dagegen bereits wieder mit der Mannschaft. „Wir wechseln ständig die Körperlichkeit unseres Spielstils“, sagte der Übungsleiter. „Mal stehen wir hoch, mal stehen wir tief – um die Belastung möglichst gering zu halten, muss es uns gelingen, Spiele schnell zu entscheiden.“

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Die Hessen werden mit der Euphorie des 4:1-Siegs gegen Lazio Rom aus der Europa League antreten. „Ob der Erfolg für sie ein psychologischer Vorteil sein kann, ist mir egal – wir wollen das Spiel gewinnen“, stellte Nagelsmann klar. Dass das kein leichtes Unterfangen wird, ist dem Coach aber auch bewusst: „Frankfurt spielt defensiv sehr mannorientiert und wird giftig in die Partie gehen. Das Spiel wird aufgrund der Ausgangslage sehr intensiv – Langeweile wird auf jeden Fall nicht aufkommen.“ Mit drei Punkten gegen die Eintracht könnte Hoffenheim am siebten Spieltag bis auf den siebten Tabellenplatz klettern.