Nastasić: „Nicht bereit, dahin zu fahren“

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Matija Nastasić ist noch immer über die Art und Weise seiner Nicht-Nominierung zur WM in Russland verärgert. Obwohl er verletzungsfrei war, berücksichtigte ihn Mladen Krstajić nicht. Die Gründe dafür nannte ihm der Nationalcoach jedoch nicht.

Auf Vereinsebene verlief die vergangene Saison für Nastasić hervorragend. Mit dem FC Schalke 04 belegte er überraschend den zweiten Platz in der Bundesliga und zog darüber hinaus ins Pokal-Halbfinale ein. Ein Kreuzbandanriss zwang den 25-Jährigen allerdings, die Saison schon im April zu beenden. Pünktlich zur Kader-Nominierung der Nationalmannschaft meldete sich Nastasić wieder zurück, wurde jedoch vom serbischen Nationaltrainer und ehemaligen Schalker Krstajić nicht berücksichtigt. Was ihn besonders enttäuscht habe, sei die Art der Vermittlung, da ihm keinerlei Gründe für seine Nicht-Berücksichtigung genannt wurden.

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Daraus zog der 27-fache Nationalspieler seine Konsequenzen und verzichtet deshalb auf eine Teilnahme an den beiden Länderspielen gegen Litauen (7. September) und Rumänien (10. September). „Im Moment bin ich nicht bereit, dahin zu fahren und Teil von diesem Trainer und seinem Staff zu sein. Wir hatten keine gute Kommunikation vor der WM. Jetzt habe ich zwar keine Probleme mit ihnen, aber ich würde mich nicht gut fühlen, da jetzt hinzufahren. Für mich ist es besser, hierzubleiben, zu arbeiten und meinem Verein zu helfen“, sagte er laut WAZ. Diese Entscheidung gelte erst mal für die beiden anstehenden Länderspiele. Wie es danach weitergeht, ließ er offen.