N’Dickas Selbstkritik: „Nehme das auf meine Kappe“

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Nach der 1:3-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach steigt der Druck auf Eintracht Frankfurt wieder. Der Tenor war bei den SGE-Akteuren nach dem Gastspiel im Rheinland eindeutig: Die Niederlage war verdient, aber aufgrund individueller Fehler unnötig. Verteidiger Evan N’Dicka übte offen Selbstkritik.

„Die Niederlage war unnötig, weil wir zu einfache Gegentore kassiert haben. Doch selbst nach dem 1:2 und sogar dem 1:3 hatten wir noch Möglichkeiten, das Spiel zu beeinflussen“, fasste Jetro Willems zusammen, warum die Eintracht mal wieder leer ausging. Auch Sportdirektor Bruno Hübner haderte mit dem Spielverlauf: „Es war eine unnötige Niederlage. Für ein Auswärtsspiel hatten wir zwar relativ viele Torchancen, haben diese aber nicht gemacht. Dafür haben wir zu unglücklichen Zeitpunkten selbst Gegentore bekommen.“ Das letzte davon fiel durch Nico Elvedi nach einem Eckball, Frankfurts N’Dicka ließ den Schweizer entwischen und nahm die Verantwortung nach dem Spiel auf sich, wenngleich die Szene sicherlich nicht spielentscheidend war. „Beim Eckball habe ich meine Aktien mit drin. Das nehme ich auf meine Kappe, trotzdem müssen wir es jetzt abhaken“, meinte der Franzose.

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Der Blick der Frankfurter geht schon wieder nach vorne, am Sonntag empfangen die Hessen Hannover 96, das ebenfalls durchwachsen in die Saison gestartet ist. Drei Punkte gegen die Niedersachsen sind dringend notwendig, wie auch N’Dicka erkannte: „Unsere Ausbeute ist noch nicht allzu groß, aber ich sehe darin kein Problem, weil ich uns als Mannschaft vertraue. Wir müssen am Sonntag gewinnen, um unser Punktekonto aufzustocken.“