Niederlechner staubt ab – und lässt Tedesco grübeln

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Der FC Schalke 04 wird auch nach dem fünften Spieltag mit null Punkten vom Tabellenende der Fußball-Bundesliga grüßen. Das ist nach der 0:1 (0:0)-Niederlage der Königsblauen beim SC Freiburg am Dienstagabend amtlich.

Aufseiten der Gastgeber entschied sich Trainer Christian Streich gegenüber dem 3:1-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg für nur einen Wechsel in seiner Startformation. Florian Niederlechner rückte für den angeschlagenen Mike Frantz in die erste Elf. Domenico Tedesco hingegen tauschte ordentlich durch: Hamza Mendyl, Suat Serdar, Nabil Bentaleb, Amine Harit, Yevhen Konoplyanka und Cedric Teuchert starteten anstelle von Naldo, Sebastian Rudy, Weston McKennie (Muskelprellung), Alessandro Schöpf, Franco Di Santo und Mark Uth.

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Die offensivere Ausrichtung der Gäste aus Gelsenkirchen schien sich schon nach wenigen Minuten bezahlt zu machen. Der vermeintliche Führungstreffer durch Teuchert wurde aufgrund einer deutlichen Abseitsposition aber zurecht aberkannt (5.). Auf der Gegenseite ließ Marco Terrazzino eine gute Möglichkeit leichtfertig liegen (11.). Wenig später machte der angeschlagene Lukas Kübler für Pascal Stenzel Platz (18.). Beide Teams waren merklich um defensive Stabilität bemüht. Entsprechend blieben Torchancen eine Seltenheit, erst kurz vor der Pause wurde es wieder brenzlich: Mendyl (41.) als auch Caligiuri (45.+2) per Freistoß scheiterten mit ihren Versuchen allerdings am Pfosten. Wenig später ging es für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

Fährmann lässt prallen, Schalke verunsichert

Der zweite Durchgang startete aus Schalker Sicht bescheiden: Nach einem Fehler von Serdar kam Christian Günter zum Abschluss, Ralf Fährmann konnte den unangenehm aufsetzenden Schuss nur vor die Füße von Niederlechner prallen lassen, der problemlos abstaubte (52.). Tedesco reagierte prompt auf das 0:1, brachte Uth für Teuchert (53.) – und später auch Schöpf (69., für Konoplyanka) sowie Guido Burgstaller (81., für Embolo). Freiburg blieb dennoch die bessere Mannschaft, Schalke wirkte verunsichert. Ein königsblauer Sturmlauf in der Schlussphase kam nicht zustande. So schlecht waren die Königsblauen bislang nur einmal – vor zwei Jahren – gestartet.