Nordderby: Polizei kann größere Auseinandersetzungen verhindern

Das Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV (1:0) erhitzte einmal mehr die Gemüter. Größere Auseinandersetzungen der rivalisierenden Anhänger konnten verhindert werden. Dennoch kam es zu einer Vielzahl von Vergehen. Dies teilte die Polizei mit, die das Hochrisikospiel mit rund 900 Einsatzkräften sicherte.

Demnach mussten die Ordnungshüter wegen Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und Beleidigungen eingreifen. Hinzu kamen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Sprengstoffgesetz sowie das Waffengesetz. Während des Spiels brannten Personen im Gästeblock massiv Pyrotechnik ab, die Partie musste von Schiedsrichter Felix Zwayer mehrfach unterbrochen werden. Werder-Geschäftsführer Frank Baumann sagte nach dem Duell, dass die Pyrotechnik wohl in einem Rucksack über einen Stadionzaun geworfen wurde.

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Eine Person wurde durch die Zündeleien verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Verdächtiger wurde derweil vorläufig festgenommen, die Polizei ermittelt. Nach dem Spiel versuchten Anhänger beider Vereine, vor dem Stadion aufeinander loszugehen. Die Polizei verhinderte dies laut eigenen Angaben und setzte dabei Schlagstöcke, Pfefferspray und einen Wasserwerfer ein.

(sid)