„Normaler Hänger“: Selke sieht keine Krise bei der Hertha

Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Davie Selke will trotz des aktuellen Formtiefs von Hertha BSC keine Krisenstimmung aufkommen lassen. Gegen seinen Ex-Klub Hoffenheim erwartet der Angreifer ein schwieriges Spiel – hofft aber auf einen Sieg gegen den Negativtrend.

„Vielleicht haben wir den normalen Hänger, den jede Mannschaft während der Saison einmal hat, erlebt“, sagte Selke im vereinsinternen Interview. Seit nunmehr fünf Bundesliga-Spielen ist die Hertha schließlich sieglos, zuletzt gab es Niederlagen gegen Leipzig (0:3) und Düsseldorf (1:4). „Solche Phasen gibt es in einer Saison. Es hat jetzt in zwei Spielen nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben, aber die Welt geht für uns nicht unter“, ergänzte der 23-Jährige. „Wenn wir jetzt gegen Hoffenheim gewinnen, sind wir im Soll.“

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Im Falle eines Siegs gegen die TSG hätte Berlin 19 Punkte nach zwölf Spielen auf dem Konto und hätte weiterhin Kontakt zu den Europapokal-Rängen. Gegen seinen Ex-Verein allerdings erwartet Selke eine knifflige Aufgabe. „Offensiv ist die TSG stark und variabel und hat immer Lösungen parat“, sagte der Angreifer, zudem habe Hoffenheim mit Julian Nagelsmann „einen sehr, sehr guten Trainer“. Dass er in der Jugend selbst vier Jahre lang das TSG-Trikot trug, spiele beim kommenden Duell keine Rolle. „Am Samstag zählen nur die drei Punkte für uns“, stellte Selke klar.