Nürnberg gewinnt das 263. Frankenderby

Der 1. FC Nürnberg feierte im 263. Frankenderby einen 3:1-Auswärtssieg und kletterte dadurch in der Tabelle auf Platz zwei. Von der Spitze grüßt weiterhin Fortuna Düsseldorf. Die Rheinländer zwangen den FC St. Pauli mit 2:1 in die Knie.

Knüppeldick kam es im Montagsabendspiel für den 1. FC Kaiserslautern. Das Tabellenschlusslicht musste in Berlin eine 0:5-Pleite hinnehmen und kassierte bereits im ersten Durchgang vier Gegentreffer. Sechs Minuten waren gespielt, als Sebastian Polter zum ersten Mal für Union traf. Ein Eigentor von Giuliano Modica (12.) und der zweite Treffer von Polter (25.) sorgten früh für klare Verhältnisse. Nach einer guten halben Stunde erhöhte Steven Skrzybski auf 4:0 (32.). Nach der Pause schalteten die „Eisernen“ einen Gang zurück. Polter sorgte mit seinem dritten Tor für den 5:0-Endstand (77.).

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Kempe sichert Darmstadt einen Zähler

Am Sonntagnachmittag feierten effektive Bochumer gegen den FC Ingolstadt 04 einen 2:0-Heimerfolg und stürzten die „Schanzer“ damit noch tiefer in die Krise. Felix Bastians (24.) und Robbie Kruse (27.) konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Einen Last-Minute-Punkt holten die „Lilien“ vor heimischem Publikum gegen Dynamo Dresden. Ein Hattrick von Manuel Konrad (23., 34., 80.) reichte den Gästen letztendlich nicht zum Sieg. Der eingewechselte Terrence Boyd erzielte kurz vor dem Abpfiff den 2:3-Anschlusstreffer (90.). Tobias Kempe war es in der Nachspielzeit dann vorbehalten, das Tor zum 3:3-Ausgleich zu erzielen. Der Mittelfeldspieler hatte bereits in der ersten Halbzeit per Freistoß zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen (30.). Im Frankenderby behielt der 1. FC Nürnberg gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 3:1 die Oberhand. Torjäger Mikael Ishak hatte den Club bereits früh in Führung gebracht (9.). In der zweiten Halbzeit schraubte Cedric Teuchert das Ergebnis in die Höhe (58.). Spannung kam noch einmal auf, als Jürgen Gjasula in der 79. Spielminute per Elfmeter zum 1:2 traf. FCN-Kapitän Hanno Behrens brachte in der Nachspielzeit die endgültige Entscheidung.

Kartenfestival in Regensburg

Arminia Bielefeld kam gegen den 1. FC Heidenheim nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Die Ostwestfalen erspielten sich zwar ein deutliches Chancenplus, gerieten allerdings nach einem Tor von Arne Feick in Rückstand (59.). Die Elf von Übungsleiter Jeff Saibene zeigte jedoch Moral und sicherte sich dank des Treffers von Julian Börner (78.) noch einen Zähler. Dank eines 2:1-Auswärtserfolgs in Hamburg konnte Fortuna Düsseldorf Rang eins verteidigen. Takashi Usami (9.) und Rouwen Hennings (23.) waren für die Rheinländer erfolgreich. Dem FC St. Pauli gelang durch Cenk Sahin nur noch der Anschlusstreffer (34.).

Ein wahres Kartenfestival bekamen die Zuschauer in der Regensburger Continental Arena zu sehen. Die Gäste aus Braunschweig kassierten drei Platzverweise und zogen mit 1:2 den Kürzeren. Salim Khelifi wurde nach einem groben Foulspiel mit glatt Rot zum Duschen geschickt (26.). In Unterzahl ging die Elf von Cheftrainer Torsten Lieberknecht zunächst durch Joseph Baffo in Front (42.). Kurz nach dem Pausentee markierte Marco Grüttner den Ausgleichstreffer (47.). Für den nächsten Aufreger der Partie sorgte Braunschweigs Maximilian Sauer. Acht Minuten nach seiner Einwechselung kassierte der Rechtsverteidiger wegen einer Tätlichkeit den Roten Karton (64.). Jahn Regensburg wusste die doppelte Überzahl zu nutzen und drehte durch Jonas Nietfeld die Partie (77.). Den Schlusspunkt in einer turbulenten zweiten Halbzeit setzte Mirko Boland, der mit Gelb-Rot vom Platz flog (90.).

Kiel zurück in der Erfolgsspur

Am vergangenen Freitag stoppte Erzgebirge Aue den Höhenflug vom SV Sandhausen. Angreifer Pascal Köpke bescherte den „Veilchen“ mit seinem Tor in der 17. Spielminute den zweiten Heimsieg der Saison. Im Duell der Aufsteiger setzte sich Holstein Kiel durch. Die „Störche“ feierten in Duisburg einen 3:1-Auswärtssieg. Kingsley Schindler hatte die Gäste früh in Führung gebracht (9.). In der zweiten Halbzeit sorgte Dominick Drexler mit einem Doppelpack (73., 88.) für die Entscheidung. Lukas Fröde betrieb mit seinem Treffer in der Nachspielzeit (90.+2) nur noch Ergebniskosmetik.