Nürnbergs Kerk auf dem Weg zum Comeback

Foto: Christof Stache/AFP/Getty Images

Der 1. FC Nürnberg präsentierte beim 3:0 gegen Fortuna Düsseldorf am vergangenen Samstag erstmals auch in der Bundesliga eindrucksvoll seine Offensivqualitäten. Mit Linksaußen Sebastian Kerk soll in absehbarer Zukunft eine weitere Alternative für die Abteilung Attacke zurückkehren.

Während seine Teamkollegen das Aufsteiger-Duell gegen die Fortuna für sich entschieden, absolvierte Kerk eine Halbzeit für die U21 im Derby gegen die Zweitvertretung der SpVgg Greuther Fürth (1:1). Das Nürnberger Tor leitete der 24-Jährige sehenswert per Hacke ein. Derlei Kunststücke erhoffen sich die Verantwortlichen von ihm demnächst auch wieder in der ersten Mannschaft. Kerk stand nach seinem Achillessehnenriss erstmals seit über einem Jahr wieder in einem Pflichtspiel auf dem Platz – und überstand die 45 Minuten Regionalliga schmerzfrei. Der nächste Schritt auf dem Weg zur Rückkehr ist getan.

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„Ich habe jetzt dreieinhalb Wochen ohne Probleme trainieren können, deshalb war es die logische Folge, dass ich nun die ersten Pflichtspiele absolviere. Es war ein guter Start“, sagte Kerk laut Kicker. Ursprünglich sollte der ehemalige U20-Nationalspieler bereits in der Sommerpause wieder voll angreifen, eine Reizung an der operierten Sehne warf ihn allerdings zurück. Der neue Plan sieht vor, ihn über die U21 und Testspiele wieder an den Profikader heranzuführen. Auch die Bundesliga-Partie bei RB Leipzig am kommenden Sonntagabend (18 Uhr) dürfte für den Linksfuß daher noch zu früh kommen.

Hoffnung auf Rückkehr nach der Länderspielpause

In der darauffolgenden Länderspielpause bestreitet der „Club“ ein Testspiel gegen die DJK Vilzing. Diese Partie könnte eine gute Gelegenheit zur Wiedereingliederung in die erste Mannschaft darstellen. „Wenn alles gut läuft, könnte ich nach der Länderspielpause wieder eine Option für oben sein“, zeigte sich Kerk optimistisch. Dort wird er dank der beiden Last-Minute-Neuzugänge Virgil Misidjan und Matheus Pereira auf den Flügelpositionen allerdings gesteigertem Konkurrenzkampf ausgesetzt sein.