Perchtold: „Es gab wenige Argumente gegen Schalke“

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Nach Cheftrainer Domenico Tedesco verlängerte in dieser Woche auch Co-Trainer Peter Perchtold seinen Vertrag auf Schalke bis 2021. Für den 34-Jährigen gab es kaum Argumente, die gegen eine Verlängerung gesprochen hätten.

„Ich fühle mich einfach sehr wohl in Gelsenkirchen, sowohl sportlich als auch privat“, erzählte er in einem Interview auf der Vereinshomepage. „Ich kannte das Ruhrgebiet im Detail im Vorfeld nicht. Aber ich habe es nur von der positiven Seite kennengelernt. Das ist für solch eine Entscheidung natürlich die Grundvoraussetzung. In der vergangenen Saison kam dann auch noch der sportliche Erfolg dazu. Deswegen gab es wenige Argumente, die gegen diesen Schritt gesprochen haben.“

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Das Trainerteam verstehe sich untereinander sehr gut, weshalb von seiner Seite nichts gegen eine Verlängerung gesprochen habe. Perchtold und Tedesco seien schnell auf einem „gemeinsamen Nenner“ gewesen. Für die aktuelle sportliche Misere nannte er schlichte Gründe: Demnach müsse das Team „einfach weniger Fehler machen“ und das Spielglück in den entscheidenden Situationen erzwingen. Nichtsdestotrotz sah er in beiden Partien einige ambitionierte Passagen. Trotz des Fehlstarts freut sich der Co-Trainer auf die kommenden Auftritte in der Champions League. „Die Atmosphäre vor dem Spiel und auch in den ersten Minuten, das ist schon etwas Einmaliges. Das ist in der Bundesliga zwar auch gegeben, aber in der Champions League ist das noch einmal ein bisschen extremer“, meinte Perchtold.