Poulsen: „Einige Dinge, mit denen ich unzufrieden war“

Foto: Daniel Roland/AFP/Getty Images

Yussuf Poulsen von RB Leipzig hat sich zum Kabinenzoff nach der Niederlage in der Europa League gegen den FC Red Bull Salzburg (2:3) geäußert. Demnach habe der Däne auf Deutsch, Englisch und seiner Muttersprache geschimpft.

„Es gab einige Dinge, mit denen ich unzufrieden war“, sagte der 24-Jährige im Interview mit der Bild-Zeitung. „Wenn du in der 90. Minute das 2:3 kassierst, dann muss man auch mal ernster werden, da müssen klare Worte gesprochen werden.“ Die Niederlage bezeichnete Poulsen, der am vergangenen Wochenende in der Partie bei der TSG 1899 Hoffenheim (2:1) seinen ersten Bundesliga-Doppelpack bejubeln konnte, dennoch als lehrreich: „Manchmal sind Rückschläge gut, alle haben ihre Sinne geschärft.“ Wegen Undiszipliniertheiten hatte RB-Trainer Ralf Rangnick seine Spieler Jean-Kévin Augustin und Nordi Mukiele nach dem Salzburg-Spiel vorübergehend aus dem Kader gestrichen.

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Die Partie in der Europa League am Donnerstagabend (18.55 Uhr) beim norwegischen Meister Rosenborg Trondheim bezeichnete Poulsen indes als nicht richtungsweisend. „Selbst mit einem Punkt nach zwei Spielen würden wir noch gut dastehen“, sagte der Däne zum Spiel gegen die ebenfalls noch punktlosen Norweger. „Skandinavische Teams spielen disziplinierten und strukturierten Fußball“, meinte Poulsen. Leipzig werde daher nicht viele Torchancen bekommen.