Preetz: Einstelliger Tabellenplatz und Pokalfinale

Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images

Hertha BSC startet am kommenden Samstag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg in die neue Bundesliga-Spielzeit. Geschäftsführer Michael Preetz verkündete bereits die Saisonziele der Berliner.

Ein Platz unter den besten neun Bundesliga-Teams und der Einzug ins DFB-Pokalfinale sind die offiziellen Ziele der Hertha für die neue Saison. „Wir wollen einstellig einlaufen, und im Pokal kann es nur ein Ziel geben: Am letzten Spieltag in unser Stadion einziehen. Der Traum vom Pokalfinale lebt, und an diesem Traum werden wir festhalten“, sagte Preetz auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Neben den numerischen Zielen gab Trainer Pál Dárdai der Mannschaft auch einen fußballerischen Auftrag mit in die neue Spielzeit: „Wir wollen diese Saison besseren, schöneren Fußball anbieten.“

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Zwei Tage vor dem Ligastart gegen Aufsteiger 1. FC Nürnberg ist der Ungar sehr zufrieden mit der Vorbereitung seines Teams. „Wir sind top vorbereitet. Die Mannschaft ist bissig, sie ist heiß“, sagte er. Vor allem der erst am vergangenen Sonntag vom FC Liverpool ausgeliehene Marko Grujić hat es Dárdai angetan. Der Mittelfeldspieler ist nach einem „sehr guten ersten Eindruck“ sogar ein Kandidat für die Startelf. Kapitän Vedad Ibišević, Marvin Plattenhardt und Maximilian Mittelstädt kehrten am Donnerstag nach ihrer Pause planmäßig wieder ins Training zurück. Fehlen werden Davie Selke (Lungen-OP), Peter Pekarík (Reizung im Knie), Vladimír Darida (Knochenmarködem) sowie Matthew Leckie (Innenbanddehnung).

Dárdai und der Maulwurf

Probleme bereitet Hertha zudem ein ungebetener Trainingsgast. Ein Maulwurf hat zahlreiche Löcher in den Rasen gegraben, das Training war dadurch leicht beeinträchtigt. Dárdai nahm es mit Humor, der Übungsleiter machte mit seinem Handy ein Foto von dem Maulwurf und verschickte es an seine Freunde. „Es ist ein nettes Tier, und ich bin ein Tierschützer“, sagte der Übungsleiter. „Aber es kann nicht sein, dass er auf unseren Platz kommt. Wir brauchen eine Lösung, die alle zufrieden macht.“