Rangnick: „Kann sein, dass wir uns ein bisschen fetzen“

Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images

RB Leipzpig gastiert am kommenden Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG 1899 Hoffenheim. Coach Ralf Rangnick erwartet ein hitziges Trainer-Duell gegen seinen designierten Nachfolger Julian Nagelsmann.

„Es kann sein, dass wir uns an der Seitenlinie ein bisschen fetzen, das gehört dazu“, sagte Rangnick auf der Pressekonferenz am Freitag. „In dem Spiel steckt Brisanz, aufgrund der Tabellensituation und aufgrund der Tatsache, dass Julian in der nächsten Saison unser Trainer sein wird.“ Eine besondere Motivation, dem 29 Jahre jüngeren Nagelsmann eine taktische Lektion zu erteilen, verspürt Rangnick aber nicht: „Es geht für mich nicht darum, in diesem einen Spiel zu zeigen, wer per se der bessere Trainer ist. Das zeigt sich sowieso am Ende der Saison, wer mit seiner Mannschaft wo landet.“ Aktuell belegen die Sachsen den achten Rang, Hoffenheim liegt einen Platz dahinter. Laut Rangnick werden sich die Teams „auf Augenhöhe“ begegnen.

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Aufgrund der Doppelbelastung rotierte der Übungsleiter in den vergangenen Wochen viel, das soll sich bei der TSG ändern. „Wir wollen nicht unnötig etwas an der Mannschaftsaufstellung verändern, sondern die Jungs spielen lassen, die die letzten Spiele auch bestritten haben“, meinte Rangnick. Die Schwere der Aufgabe ist dem 60-Jährigen bewusst: „Der morgige Gegner wird uns alles abverlangen.“ Der Anspruch sei dennoch, zu Null zu spielen. Personell muss Rangnick auf Spielmacher Emil Forsberg (Adduktorenprobleme) und Verteidiger Lukas Klostermann (Knieprobleme) verzichten. Der Uruguayer Marcelo Saracchi ist dagegen nach muskulären Problemen wieder einsatzfähig.