Rangnick schließt 30-Millionen-Transfers aus

Foto: Karina Hessland-Wissel/Bongarts/Getty Images

Trainer Ralf Rangnick vom Bundesligisten RB Leipzig will für weitere Neuzugänge nicht allzu tief in die Tasche greifen. Ein fester Transfer von Wunschspieler Ademola Lookman wird somit immer unwahrscheinlicher.

„Wir halten unser Budget ein. Ein 30-Millionen-Transfer ist ausgeschlossen“, sagte der 60-Jährige der Mitteldeutschen Zeitung und fügte mit Blick auf einen Lookman-Transfer an: „Im Moment sieht es tatsächlich so aus, als ob es nicht klappt. Aber die Betonung liegt auf ‚im Moment‘.“ Der 20-jährige Flügelspieler war in der Rückrunde der vergangenen Saison an Leipzig ausgeliehen und kam auf fünf Tore und vier Vorlagen in elf Bundesliga-Spielen. Beim FC Everton besitzt er noch einen Vertrag bis 2021.

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Bei der zweiten Baustelle, einem Nachfolger für den zum FC Liverpool abgewanderten Naby Keïta im defensiven Mittelfeld, zeigt sich Rangnick optimistisch. „Wir sind schon noch dran, in den verbleibenden drei Wochen jemanden für diese Position zu verpflichten, der uns im Idealfall sofort weiterhilft. Wenn das nicht gelingt, können wir das aber auch intern lösen“, sagte er. Kevin Kampl könne die Rolle ebenfalls übernehmen, so Rangnick. Einer Verpflichtung von Sebastian Rudy vom FC Bayern für diese Position steht Rangnick weiter skeptisch gegenüber. „Sebastian ist grundsätzlich ein guter Spieler. Aber ich halte es momentan für wenig wahrscheinlich, dass solch ein Transfer für uns umsetzbar ist“, sagte er. Ob der Spieler überhaupt zu RB wollen würde und der Klub den Transfer dann stemmen könne, ist laut Ansicht des Coaches fraglich. Bereits in der Vorwoche hatte Rangnick die Gerüchte dementiert.

(cbe/sid)