Rangnick zwiegespalten nach „groteskem“ Spiel

Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Hin- und hergerissen war Ralf Rangnick nach dem Bundesliga-Auftakt von RB Leipzig. Zwar sei der Trainer „sehr angenehm überrascht“ gewesen vom Auftreten seines Teams – am Ende aber stand am Sonntag eben eine 1:4-Niederlage gegen Borussia Dortmund.

Nach dem Abpfiff sei es ein „komisches Gefühl“ gewesen, sagte Rangnick. „Wenn man in der Halbzeit auf die Anzeigetafel schaut – ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren ein so groteskes Spiel gesehen zu haben.“ Seine Mannschaft nämlich habe über weitere Strecken der Partie einen sehr guten Auftritt hingelegt, meinte der RB-Trainer. „Ich wüsste nicht, was ich an unserem Spiel in der ersten Halbzeit und auch über weite Strecken in der zweiten Halbzeit aussetzen könnte – außer, dass wir die Tore kassiert haben.“

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Dass seine Mannschaft infolge der Partie gegen Sorja Luhansk (0:0) in den Play-offs zur Europa League nicht viel Zeit zur Vorbereitung hatte, sei nun mal nicht zu ändern. „Wir versuchen, das Beste daraus zu machen“, sagte Rangnick. Das Ziel der Sachsen sei es schließlich, „in drei Wettbewerben eine gute Rolle zu spielen“. Bereits am kommenden Donnerstag steht das Rückspiel gegen die Ukrainer an. Entsprechend „wichtig“ sei es, erklärte der 60-Jährige weiter, „zu wissen, was wir hier alles richtig gemacht haben“. Ähnliches sagte Yussuf Poulsen: „Wir müssen weiter an den Standard-Gegentoren arbeiten und besser verteidigen“, forderte der Angreifer, verband dies aber zugleich mit einem Versprechen: „Wir werden weiter Dampf machen!“