Rebbe stärkt Schmidt den Rücken

Der VfL Wolfsburg steckt nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern München weiter im Abstiegskampf. Der angezählte Trainer Martin Schmidt hadert mit dem späten Gegentreffer.

Das frühe Führungstor von Daniel Didavi reichte nicht, um drei Punkte gegen den Rekordmeister einzufahren. Im zweiten Durchgang ließen sich die „Wölfe“ zu sehr in die eigene Hälfte drängen, in der 90. Minute traf schließlich Robert Lewandowski zum 2:1 für die Bayern. „In der zweiten Halbzeit hatten wir zwei oder drei gute Umschaltaktionen, aber der letzte Pass kam immer zu kurz und nicht hinter die Kette. Irgendwann wurde der Druck zu groß und die Kräfte ließen nach. So ging das Spiel am Schluss in die Binsen – es war einfach zu wenig, um zu gewinnen“, bilanzierte Schmidt.

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Der VfL-Coach wackelt, in 19 Partien holte er nur drei Siege. Sportdirektor Olaf Rebbe dementierte aber bereits vor dem Spiel, dass der Schweizer zur Disposition stehe. „Nein, es gab keine Diskussion. Gerüchte kann ich nicht beeinflussen. Wir sind darauf fokussiert, erfolgreich Fußball zu spielen“, meinte er. Der Sportchef steht ebenso im Fokus der Kritik. Gerüchten, wonach er seinen Rücktritt angeboten haben soll, widersprach Aufsichtsratsmitglied Hans-Gerd Bode. „Da ist nichts dran. Weder hat Olaf Rebbe uns seinen Rücktritt angeboten, noch ist es beabsichtigt, dass er zurücktritt. An der Position von Olaf Rebbe gibt es überhaupt nichts zu rütteln“, betonte er.