Rebbe über Labbadia: „Man merkt förmlich, dass er brennt“

Vor dem 1:1-Remis beim 1. FSV Mainz 05 sprach „Wölfe“-Sportdirektor Olaf Rebbe über den Rücktritt von Martin Schmidt und den neuen Trainer Bruno Labbadia. Der war mit der Leistung des Teams zufrieden.

Am Montag war Schmidt von seinem Amt als Cheftrainer vom VfL Wolfsburg zurückgetreten, Labbadia übernahm tags darauf. „Es war Krisenmanagement erster Güte. Das war für uns keine einfache Situation. Wir haben versucht, das schnell und geräuschlos zu klären. Es war eine aufreibende Zeit für alle Beteiligten im Klub. Wir gucken jetzt aber nach vorne“, berichtete Rebbe gegenüber Eurosport vor der Partie in Mainz und fügte an: „Ich möchte nicht in die Gründe einsteigen, da war auch vieles persönlich. Aktuell zählt für uns nur das Spiel.“

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Das lief trotz des unbefriedigenden Ergebnisses schon nach dem Geschmack von Labbadia. „Viele Dinge sind aufgegangen, wir haben unglaublich gut verlagert. Wir wollen Fußball spielen, aber wir wollen auch über die Arbeit kommen“, lobte er. Rebbe zeigte sich begeistert vom neuen VfL-Coach: „Die Überzeugung war relativ schnell bei ihm da. Man merkt förmlich, dass er brennt. Er war sehr gut informiert über die Mannschaft und den Klub. Das hat es uns einfach gemacht.“ Gleichzeitig bestätigte er, dass Labbadias Vertrag auch bei Abstieg gilt. „Über Vertragsdetails spreche ich normalerweise nicht. Es ist aber klar, dass man Verträge für alle Ligen macht“, meinte er.