Reschke: „Keine Überlegungen, dass Pavard uns verlassen könnte“

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Der VfB Stuttgart hat einen klassischen Fehlstart in die neue Saison hingelegt. Zwar beschwichtigen alle Verantwortlichen – am nächsten Samstag droht aber die nächste Niederlage. Zumindest bei Benjamin Pavard scheint Ruhe einzukehren.

Zwei Niederlagen in den ersten beiden Pflichtspielen hatte der VfB seit Gründung der Fußball-Bundesliga noch nie hinnehmen müssen. Und am nächsten Samstag kommt der Rekordmeister. Sportvorstand Michael Reschke versuchte zu beschwichtigen. „Wenn man zweimal hintereinander verliert, ist das weit weg von dem, was wir uns erhofft und vorgestellt haben“, sagte der 60-Jährige. „Aber für uns war immer klar, dass wir einen Schritt gemacht haben. Wir sind vernünftig aufgestellt für die Saison. Vor uns liegt zwar ein harter Weg, aber wir sind davon überzeugt, dass es ein guter ist.“ Vor der Saison hatte der VfB sein Team gezielt verstärkt. Zwar ging Stürmer Daniel Ginczek zum VfL Wolfsburg, in Daniel Didavi und Gonzalo Castro kamen aber zwei gestandene Bundesliga-Spieler, dazu vielversprechende Talente wie Pablo Maffeo, Nicólas González, Marc-Oliver Kempf oder Borna Sosa.

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Der auch vom FC Bayern München umworbene Weltmeister Pavard scheint zudem erst einmal in Stuttgart bleiben zu wollen. „Er fühlt sich wohl bei uns“, sagte Reschke. „Es ist uns glaube ich gelungen, ihn von unserem Weg zu überzeugen, deshalb gibt es überhaupt keine Überlegungen, dass er uns verlassen könnte.“ Reschke meinte, „dass der ein oder andere Spieler“ noch nicht bei 100 Prozent seines Leistungsvermögens sei. Vor dem Gegentor sah Ex-Nationalspieler Holger Badstuber alles andere als gut aus. „Extrem ärgerlich. Ich werde die Lehren daraus ziehen und intensiv an mir arbeiten“, schrieb der 29-Jährige bei Twitter.