Ribéry entschuldigt sich bei TV-Reporter

Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images

Bayern-Profi Franck Ribéry hat sich beim französischen TV-Experten Patrick Guillou für die Auseinandersetzung nach dem Bundesliga-Topspiel bei Borussia Dortmund (2:3) entschuldigt. Ob die Aktion vereinsintern Konsequenzen nach sich ziehen wird, ist derweil noch unklar.

„Wir haben lange darüber geredet, was nach dem Spiel in Dortmund passiert ist. Natürlich war es falsch, was ich gemacht habe“, sagte Ribéry in einer Videobotschaft, die der FC Bayern München am Donnerstag verbreitete. Er habe Guillou und dessen Familie um Verzeihung gebeten, berichtete der Flügelspieler, „ich hoffe, jetzt ist die Sache vorbei“. Vorangegangen war ein Treffen am Mittwoch, an dem von Bayern-Seite auch Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidžić teilgenommen haben sollen. Was genau nach dem Dortmund-Spiel vorgefallen ist, wurde nicht bekannt. Salihamidžić hatte lediglich eine „Auseinandersetzung“ zwischen Ribéry und dem Reporter bestätigt.

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Laut Guillous Arbeitgeber beIn Sports sei der Journalist vom Ex-Nationalspieler „beleidigt und körperlich angegriffen“ worden. „Ich war sehr emotional nach dem Spiel“, erklärte Ribéry nun dazu. Ob der Vorfall für ihn klubintern Konsequenzen haben wird, ist ebenfalls unklar. Der Burda-Verlag hat nach dem Eklat seinen ursprünglichen Plan aufgegeben, Ribéry den Medienpreis Bambi zu verleihen. Der Publikumsliebling ist in seiner Bayern-Zeit (seit 2007) nicht zum ersten Mal negativ aufgefallen. Für einen Skandal sorgte der kleine Franzose, als er Teamkollege Arjen Robben 2012 in der Halbzeitpause des Halbfinal-Hinspiels der Champions League gegen Real Madrid (2:1) ins Gesicht schlug. Damals soll er von den Bayern mit einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro belegt worden sein.